Beliebtes Gebäck zum Weihnachtsfest

Christstollen kann Monate halten – einfache Tipps für die beste Lagerung

Weihnachtszeit ist Stollenzeit: Das traditionelle Gebäck gehört im Advent einfach dazu. Wer lange Freude daran haben möchte, sollte bei der Lagerung ein paar Tipps beachten.

Deutschland – Alle Jahre wieder freuen wir uns im Advent auf Leckereien wie bunte Plätzchen, Kokosmakronen oder den traditionellen Weihnachtsstollen. Richtig gelagert, lässt sich das süße Gebäck auch noch lange nach den Festtagen genießen.

Christstollen oder Weihnachtsstollenbrotförmiger Kuchen aus schwerem Hefe-Feinteig
HerkunftDeutschland
TraditionGebäck für die Weihnachtszeit

Weihnachtsstollen: Das traditionelle Gebäck ist mittlerweile in jedem Supermarkt erhältlich

Christstollen oder Weihnachtsstollen haben in Deutschland eine lange Tradition. In Dresden wird der echte Dresdner Christstollen seit über 100 Jahren gebacken. Aber auch in allen anderen Teile Deutschlands ist das mit Rosinen, weiteren Trockenfrüchten und Marzipan gefüllte Hefegebäck beliebt.

Mittlerweile bieten die allermeisten Bäckereien, aber auch Supermärkte und Discounter, in der Adventszeit Stollen an. Bei fertig verpackten Stollen aus dem Supermarkt zeigt das Haltbarkeitsdatum, wie lange er genießbar ist. Aber wie lange sind selbst gebackene oder beim Bäcker gekaufte Stollen haltbar?

Christstollen aus der Weihnachtsbäckerei hält bis zu vier Monaten

Grundsätzlich gilt: Die Haltbarkeit hängt von der Art des Stollens ab. So erklärt das Portal Stollen-aus-Dresden.de: Ein Mohnstollen bleibt lediglich sieben bis zehn Tage frisch. Der klassische Dresdner Christstollen halte sich hingegen bis zu 16 Wochen lang.

Auch Konditormeister Sepp Schwalber erklärt gegenüber br.de: „Dresdner Stollen können Sie sogar vier Monate aufbewahren. Der hohe Gehalt an Rosinen und Butter hält den Stollen saftig.“

Bedeutet: Wer den Stollen erst zu den Festtagen besorgt und richtig aufbewahrt, kann ihn noch zum Osterfest im April genießen.

Weihnachtsstollen: Mit ein paar Tricks bleibt er lange frisch. (Symbolbild)

Weihnachtsstollen lange aufbewahren – Tipps zur richtigen Lagerung

Damit der Weihnachtsstollen auch Ostern noch genießbar ist, muss bei der Lagerung aber einiges beachtet werden. Die folgenden Bedingungen sind laut den Experten ideal, um Stollen aufzubewahren:

  • Den Stollen stets an einem kühlen, trockenen und dunklen Ort lagern.
  • Eine Raumtemperatur von 10 - 18 °C ist laut Stollen-aus-Dresden.de optimal.
  • Die Luftfeuchtigkeit im Raum beträgt idealerweise 50 bis 80 Prozent.
  • Der Kühlschrank ist tabu, denn wie Dr. Oetker erklärt, wird er dort zu trocken.
  • Wer keinen Keller hat, kann den Stollen auf ein Fensterbrett oder in den kältesten Raum der Wohnung legen, rät br.de.
  • Direktes Sonnenlicht ist unbedingt zu vermeiden.
  • Gekaufter Stollen sollte am besten in der Packung bleiben, bemerkt br.de. Bestenfalls ist er luftdicht verpackt.
  • Ist der Christstollen bereits angeschnitten, ist es ratsam, die beiden Hälften vor der erneuten Lagerung wieder zusammenzuschieben.
  • Selbstgebackener Christstollen sollte vor der Lagerung fest in Alufolie eingewickelt werden, weiß Dr. Oetker. Danach den eingewickelten Stollen in einem Frischhaltebeutel oder einer Blechdose aufbewahren.
  • In Alufolie und Gefrierbeutel gepackt, lässt sich Stollen auch ganz einfach einfrieren. Vor dem Verzehr das Gebäck eingepackt bei Zimmertemperatur auftauen lassen – am besten über Nacht.

Aromatisches Weihnachtsgebäck – Stollen vor dem Verzehr stets lagern

Damit der Stollen sein charakteristisches Aroma erhält, ist es übrigens ratsam, ihn nicht zu früh zu genießen (weitere Lifehacks auf RUHR24). Denn während der Lagerzeit ziehe das Aroma der Früchte und Gewürze durch den Stollen, erklärt Dr. Oetker.

Focus.de rät daher, den Stollen erst vier Wochen nach dem Backen oder Kaufen zu verzehren. Erst dann sei er gut durchgezogen und verzehrbereit.

Rubriklistenbild: © Fir/picture alliance; Collage: RUHR24

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