Bild: Dirk Tacke

Sobald sich die Sonne häufiger blicken lässt, geht für viele die Grillsaison so richtig los. Doch ob Gas, Kohle oder Elektro – die Entscheidung fällt nicht immer leicht. Stiftung Warentest zeigt, welcher Grill sich für wen am besten eignet.

Aktuell beliebt ist der Gasgrill. Doch auch die Kohle- und die Elektrovarianten haben ihre Vorteile. Hier alle Infos im Überblick:

Gasgrill: Präzise Steaks ohne Rauchnote

Stiftung Warentest hat verschiedene Modelle der Gasgrills untersucht. Diese Variante ist vor allem für die präzisen Hobby-Grillmeister eine Option. Denn Gas ist günstiger als Kohle und zudem recht schnell erhitzt. Innerhalb von drei bis elf Minuten soll eine Temperatur von 250 Grad erreicht sein.

Allerdings eignet sich dieser Typ Grill nicht für diejenigen, die auf eine Rauchnote wert legen. Die gibt es nur beim Kohlegrill. Außerdem: wer sich einen Gasgrill zulegen möchte, sollte handwerklich – zumindest ein bisschen – begabt sein. Denn die Grillwagen werden laut Stiftung Warentest meistens in vielen Einzelteilen geliefert.

Kohlegrill: Teures Vergnügen mit vollem Raucharoma

Kohlegrills sind laut Stiftung Warentest im Unterschied zur Gasvariante recht einfach im Aufbau. Und Fans von Raucharomen bekommen die nur von einem Kohlegrill. Günstige Modelle gibt es bereits ab zehn Euro. Jedoch braucht man für die Modelle wortwörtlich eine Menge Kohle. Denn auf Dauer sind Gas und Strom günstiger.

Außerdem dürfen die Gäste nicht zu ungeduldig sein. Bis der Kohlegrill eine Temperatur von 200 Grad erreicht hat, vergehen etwa 30 Minuten. Auch ansonsten machen sich Hobby-Griller mit einem Kohlegrill nicht nur Freunde. Die mitunter starke Rauchentwicklung kann die Nachbarn belästigen.

Auch für ein perfekt gegrilltes Steak oder einen Burger, eignen sich die Kohlemodelle eher weniger. Denn die Grilltemperatur lässt sich nicht sehr genau steuern.

Elektrogrill: Fleisch ist schnell und sicher gegart

Elektrogrills sind besonders bei Grillpartys auf dem Balkon beliebt. Auch, weil sie sich besonders für das „saubere“ Grillen auszeichnen.

+++ Hier dürft ihr im Ruhrgebiet im Park grillen +++

Außerdem können die oft preiswerten Geräte sind auch wetterunabhängig in Wohnungen genutzt werden – die Modelle sind raucharm und arbeiten ohne offene Flammen. Steaks und Schnitzel sind innerhalb von 7 bis 15 Minuten servierfertig.

Jedoch ist der Grill aufgrund der benötigten Steckdose nicht überall einsatzbereit. Außerdem müssen Fleischliebhaber hier auf das Raucharoma verzichten.

Wer am liebsten mit seinem Einweg-Grill auf einer Wiese im Park grillt, sollte sich vorher informieren, in welchen Parks das überhaupt erlaubt ist. Das könnt ihr hier nachlesen.