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Kaum zeigt sich die Sonne, schwingen sich viele Leute aufs Rad. Doch das lockt auch Diebe an. Daher hat Stiftung Warentest verschiedene Arten der Fahrradschlösser unter die Lupe genommen. Beim Test überzeugte ein günstiges Modell besonders.

Bei der Entscheidung für ein Fahrradschloss haben Radler oft die Qual der Wahl – von Faltschloss über Bügelschloss bis zum Kettenschloss ist das Angebot groß. Doch nicht jedes Schloss ist sicher.

Im vorherigen Jahr kamen laut Stiftung Warentest 292.000 Fahrraddiebstähle in Deutschland zur Anzeige. Dabei liege die Dunkelziffer noch weitaus höher.

Auch Ruhrgebiets-Städte wie Dortmund oder Fahrradhochburgen wie Münster sind seit Jahren im Fokus der Langfinger – wie neulich ein von der Polizei aufgeklärter Kriminalfall zeigt.

Dieses Fahrradschloss für 36 Euro überzeugte im Test

Stiftung Warentest untersuchte daher 20 verschiedene Schlösser und kommt zu einem erschreckenden Ergebnis. Denn lediglich fünf Modelle konnten die Tester überzeugen.

Bei vielen Fahrradschlössern sei es ein Kinderspiel für Diebe, sie zu knacken. Zudem stellte Stiftung Warentest eine Schadstoffbelastung bei einigen der Produkte fest.

Die Preisspanne lag bei den getesteten Modellen zwischen 28 und 128 Euro. Vor allem die schweren Schlösser überzeugten beim Test. Dazu zählt unter anderem das Bügelschloss Decathlon B’Twin 940, das mit knapp 36 Euro sogar recht günstig ist.

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Außerdem erhält das Abus Granit Xplus Fahrradschloss für etwa 93 Euro die Note „gut“. Bei den Faltschlössern konnte nur das Abus Bordo Granit XPlus 6500/110 ein ebenso gutes Ergebnis erzielen.

Bei den Kettenschlössern überzeugten das Abus CityChain 1010/110 black für 122 Euro mit der Note 1,7 und das Kryptonite Kryptolok Combo Integrated Chain, das mit 50 Euro nur halb soviel kostet und zudem das einzige überzeugende Zahlenschloss ist.

Hier geht es zum kompletten Test der Stiftung Warentest!