Bild: Uli Deck/dpa

Stiftung Warentest hat 19 Tablets getestet. Dabei schneiden vor allem die Apple-Produkte gut ab, sind aber teuer. Der Preis-Leistungs-Sieger kommt von Samsung.

  • Das günstigste Tablet kostet nur 77 Euro, das teuerste stolze 1390 Euro.
  • Gute Tablets gibt es laut Stiftung Warentest ab bereits 230 Euro.
  • Die Testsieger kommen von Apple.

Wer ein Tablet sucht, sollte sich erstmal entscheiden, was er damit machen möchte. Denn während das größte Tablet von Apple (iPad Pro 12,9) DIN-A-4-Format hat, passen die kleineren mit 8-Zoll-Bildschirm in fast jede Tasche.

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Während Samsung beim Smartphone-Test von Stiftung Warentest zuletzt vorne lag, muss sich der südkoreanische Hersteller im Tablet-Test geschlagen geben. Denn die Spitzenplätze belegt hier allesamt Apple.

„Bedenklich“ fand Stiftung Warentest hingegen die geprüften Handyspiele wie Fortnite oder Pokemon Go.

Stiftung Warentest: Apple mit Top-Tablets im Test

Das absolute Top-Modell liefert Apple mit dem neuen iPad Pro. Laut Stiftung Warentest, die auch Zahnpasta getestet haben, ist es „perfekt zum Arbeiten und für Spielfilme“, kostet aber je nach Bildschirmgröße 1120 Euro (11 Zoll) oder 1390 Euro (12,9 Zoll). Testnote: „Gut (1,7)“.

Die schnellen Prozessoren der neuen iPads Pro, Air und Mini reichen laut der Tester auch für Spiele. Den Speicher der iPads kann man jedoch nicht erweitern. Optional gibt es Grafikstift und Tastatur dazu. Für den Gesamtpreis bekommt man dann aber bereits einen sehr leistungsfähigen Laptop.

Dass Top-Marken nicht immer auch Testsieger werden müssen, zeigte der Test von Wassersprudlern. Dort landete ein SodaStream sogar auf einem der hinteren Plätze. Doch keine Sorge: Auch das Trinkwasser in Dortmund hat eine hohe Qualität.

Günstige Testsieger findet man hingegen bei Colorwaschmitteln.

Samsung liefert den Preis-Leistungs-Sieger

Einen Spitzenplatz bei den Tablets kann Samsung dann aber doch holen: Das im Test gute Samsung Galaxy Tab A 10.1 kostet nur rund 250 Euro – und ist damit in Puncto Preis-Leistung unschlagbar. Testnote: „Gut (2,1)“.

„Wer ein neues Android-Tablet sucht, bekommt mit diesem 10-Zoll-Modell viel Leistung für wenig Geld“, finden die Tester.

Finger weg von den billigen Tablets

Von den billigen Tablets auf dem Markt rät Stiftung Warentest, die kürzlich Schwarzen Tee getestet hat, jedoch ab. Das günstigste Modell, das Alcatel 1T 7 für 77 Euro, schneidet mit seinem schwachen Akku nur mit „ausreichend“ ab.

Auch die Billigheimer von Lenovo (Tab E7) und Denver (TAQ-10403G) mit dem langsamen Android Go kommen darüber nicht hinaus. Die restlichen Tablets unter 200 Euro sind hingegen allesamt „befriedigend“.

Stiftung Warentest rät: Aufs Betriebssystem achten!

Bei der Auswahl des richtigen Geräts rät die Verbraucherorganisation Stiftung Warentest: „Setzen Sie beim Tablet möglichst auf das Betriebssystem, das Sie auch beim Smartphone nutzen: Android zu Android und iOS zu iOS.“

Das erleichtere den Austausch von Daten und die Synchronisierung der Geräte. Positiv sei hier auch der Trend zum USB-C Anschluss zum Aufladen und Anschließen weiterer Geräte. Die meisten teuren Tablets haben ihn an Bord.