Teller, Töpfe und Gläser reinigen

Spülmaschine: Geschirr ist wegen typischem Fehler nach Spülgang noch nass

Wenn Teller, Töpfe und Co. beim Ausräumen aus der Spülmaschine nass sind, schafft ein Gegenstand Abhilfe. Auch eine alternative Methode ist nützlich.

Deutschland - Eine Spülmaschine soll eigentlich den Abwasch von Geschirr und Küchenzubehör erleichtern. Doch wer nicht aufpasst, der schafft sich trotz des elektronischen Helfers zusätzliche Arbeit. Mit wenigen Handgriffen kann man das Problem von nassem Geschirr nach dem Spülgang beheben.

HerstellerRobert Bosch GmbH
CEOVolkmar Denner (1. Juli 2012–)
HauptsitzGerlingen
Gründung15. November 1886, Stuttgart

Geschirr aus Spülmaschine ist nass – auch auf das Einräumen kommt es an

Ein großes Ärgernis ist es für Besitzer eines Geschirrspülers, wenn der einst schmutzige Inhalt zwar hinterher sauber ist, doch die Gegenstände klitschnass sind und den Boden unter Wasser setzen. So ein Szenario kann man schnell verhindern.

Eines der Probleme liegt laut Bild der Frau darin, dass der Geschirrspüler falsch eingeräumt ist. Um Fehler beim Einräumen von Geschirr in die Spülmaschine zu verhindern, sollte genügend Platz zwischen den Objekten gelassen werden. Das ist nicht nur für das Trocknen entscheidend, sondern auch für die Reinigung, um etwa einen üblen Gestank des Geschirrspülers zu vermeiden.

Spülmaschinen-Hersteller Bosch empfiehlt zudem, auf eine gewisse Schrägstellung der Gegenstände zu achten. So können sich keine Pfützen in Mulden ansammeln. Zudem hilft es nach Angaben von Bauknecht, die zu waschenden Artikel nach der Größe zu sortieren: Zuerst sollen die sperrigen Teile ihren Platz finden. Die Lücken werden dann beispielsweise mit Tellern gefüllt (weitere Lifehacks bei RUHR24).

Teller, Töpfe und Tassen im Geschirrspüler nass – Trockentuch auf dem Geschirrspüler schafft Abhilfe

Damit sich auf dem Geschirr keine Tropfen sammeln und sie richtig sauber werden, empfiehlt das Portal Utopia, große und kleine Teller abwechselnd in der Spülmaschine einzureihen. Um eine Ansammlung von Wasser zu verhindern, sollte die Öffnung der Gegenstände nach unten zeigen.

Aber nicht nur das Einräumen ist entscheidend, wenn es um das Verhindern von nassen Artikeln geht. Auch das Ausräumen spielt eine entscheidende Rolle. Sinnvoll ist es daher, den Geschirrspüler nach der Beendigung des Spülgangs einen Spalt breit geöffnet zu lassen, damit der Wasserdampf abziehen kann.

Besonders hilfreich ist es, ein Trockentuch aus Baumwolle über die ein Stück weit geöffnete Klappe der Spülmaschine zu legen. Dadurch wird ebenfalls verhindert, dass das Geschirr beim Herausholen noch nass ist.

Geschirr in Spülmaschine trocknen – Geduld ist gefragt

Das Trockentuch sorgt dafür, dass der Wasserdampf aufgesaugt wird und sich nicht auf den Gläsern, Schüsseln und Tellern absetzen kann. Dadurch trocknen die gespülten Gegenstände, ohne dass man viel nachputzen muss.

Wer dafür gerade kein Trockentuch zur Hand hat, sollte nach Angaben von Hersteller Bosch warten, bevor die Objekte entnommen werden. Insgesamt 30 Minuten nach Programmende sollten Töpfe, Teller und Tassen erst ihren Weg in den Schrank finden.

Wasserdampf strömt aus Spülmaschine – Schimmel-Gefahr droht bei falschem Verhalten

Etwas zu warten vor dem Ausräumen oder Putzen des Geschirrspülers hat aber noch einen anderen positiven Effekt: Die gesäuberten Gegenstände sind nicht mehr so heiß, man verhindert es also, sich daran die Finger zu verbrennen.

Entscheidet man sich für die Variante ohne Trockentuch, dann sollte man nach der Wartezeit die Klappe der Maschine direkt komplett öffnen. So kann sich der übrige Wasserdampf im Raum verteilen und sorgt nicht für Schimmel zwischen der Küchenzeile und der Spülmaschine.

Rubriklistenbild: © Martin Gerten/dpa

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