Hilfe im Haushalt

Spülmaschine vernünftig einräumen: Welche Fehler immer wieder gemacht werden

Eine voll beladene Spülmaschine ist geöffnet.
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Beim Einräumen der Spülmaschine sollten wichtige Regeln befolgt werden.

Beim Befüllen der Spülmaschine ist Vorsicht geboten. Manche Teile sollten besser von Hand gespült werden.

Deutschland – Besonders bei großen Familien ist die Spülmaschine eine dankbare Ergänzung im Alltag. Erspart man sich doch dadurch schrumpelige Hände und viel Zeit. Aber Achtung: einige Gegenstände gehören nicht in die Spülmaschine. Doch das ist nicht der einzige Fehler, den es zu vermeiden gilt.

VerbrauchermagazinÖko-Test
GründungApril 1985
Erscheinungmonatlich

Spülmaschine einräumen: Welche Teller und Tassen nicht in den Geschirrspüler gehören

Egal, ob nach dem Kochen oder zum Säubern von Backutensilien - die Spülmaschine stellt vermutlich in vielen Haushalten eine willkommene Alternative zum händischen Abwasch dar - sofern man sich an die Vorgaben hält und üblem Gestank im Geschirrspüler vorbeugt. Andernfalls können die Produkte sogar Schaden nehmen.

So raten die Experten von Öko-Test etwa davon ab, Bambusgeschirr in die Spülmaschine zu stellen. Auch Teller und Tassen, die aus einer Bambusmischung bestehen, sollten so besser nicht gesäubert werden. Schlimme Folgen kann es für Küchenutensilien haben, die komplett oder teilweise aus Holz gefertigt sind. Dazu gehören etwa Messer mit einem entsprechenden Griff und Schneidebrettchen. Landen diese Gegenstände in der Spülmaschine, können Risse entstehen und das Holz kann sich verziehen.

Eine böse Überraschung kann es auch geben, wenn bestimmtes Geschirr aus Plastik im Geschirrspüler landet. Ob es tauglich für den Waschgang bei hohen Temperaturen ist, kann man an bestimmten Symbolen erkennen. Andernfalls könnten die Produkte schmelzen (mehr Lifehacks auf RUHR24 lesen).

Geschirrspüler befüllen: Warnung - welche Folgen die falsche Beladung haben kann

Bei Töpfen und Pfannen sollte man ebenfalls etwas Zeit investieren und sie händisch abwaschen. In der Spülmaschine kann die Schutzschicht beschädigt werden. Zudem ist es möglich, dass die verbauten Schrauben rosten, sofern sie nicht rostfrei sind. Für Sicherheit sorgt auch hierbei das Symbol auf den Produkten für die Tauglichkeit im Geschirrspüler. Dies gilt auch für Gläser.

Denn längst nicht alle Gläser sollten durch den elektronischen Haushaltshelfer gereinigt werden. Bei Milchgläsern kann sich dadurch die Farbe ändern. Statt weißlich erscheinen sie dann nach dem Spülgang gelblich.

Nicht alle Gläser eignen sich für die Reinigung in der Spülmaschine.

Tabu ist der Geschirrspüler aber auch für isolierte Flaschen, Silberbesteck und Porzellangeschirr, da sie beschädigt werden können. Zudem gehören sehr scharfe Messer nicht dort rein. Geraten sie in die elektronische Wäsche, können sie hinterher stumpf sein. Wer wirklich sicher sein will, der kann sein Geschirr auf zwei Symbole hin untersuchen.

Erkennungsmerkmale unterscheiden: Welche Symbole beim Sortieren von Geschirr helfen

Dazwischen gibt es allerdings einen großen Unterschied. Ein sehr bekanntes Zeichen ist das Glas mit Gabel. Aber Achtung: wirkliche Sorglosigkeit beim Abwasch in der Maschine schafft dieses Symbol nicht. Darauf weist die Verbraucherzentrale hin.

Das Redaktionsnetzwerk Deutschland schreibt dazu, man solle dieses Piktogramm „eher als unverbindlichen Hinweis des Herstellers“ ansehen. Das liegt daran, dass es für den Begriff „spülmaschinengeeignet“ keine einheitliche Definition gebe. Daher könne das Symbol auch gelegentlich variieren.

Ein besseres Erkennungsmerkmal ist das Piktogramm, das einen Wasserstrahl mit einer kleinen Zahl zeigt. Vergeben wird das Symbol, nachdem das Produkt „eine offizielle Prüfung nach DIN-Normen“ bestanden hat, schreibt das RND.

Die kleine Ziffer gibt außerdem einen wichtigen Hinweis an. „Mit dieser versichert der Hersteller des jeweiligen Produktes, wie viele Spülgänge unbeschadet verkraftet werden“, erklärt das Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Video: Welche Gegenstände in die Spülmaschine gehören - Sortierung ist entscheidend

Geschirr richtig in die Spülmaschine einsortieren - Fehler, die es zu vermeiden gilt

Ist das Geschirr tauglich für eine Runde im Geschirrspüler, sollte es auch korrekt einsortiert werden. Öko-Test empfiehlt, die Teile der Größe nach einzuräumen - beginnend auf der unteren Ebene mit den größten. Mit den kleineren Produkten können freie Lücken „gestopft“ werden. Empfindliche Gegenstände sollten besser im oberen Fach einen Platz finden.

Einen festen Halt benötigen leichte Dinge, wie beispielsweise Vorratsdosen. Liegen sie nur locker drin, werden sie womöglich nicht vollständig sauber und in ihnen sammelt sich dann das Spülwasser. Anderes geeignetes Plastik sollte oben einsortiert werden, da es dort nicht so leicht verformt werden kann. Das liegt laut Öko-Test daran, dass besonders ältere Geräte die Hitze weiter unten ansammeln. Besteck sollte mit den Spitzen nach unten in die dafür vorgesehenen Einrichtungen.

Eine Ausnahme gibt es aufgrund der Sicherheit bei etwas schärferen Messern, wie Hümmelchen. Wichtig ist außerdem, dass die Spülmaschine regelmäßig gesäubert wird und die Sprüharme nicht blockiert werden.

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