Auto und Verkehr

Sparen trotz hoher Spritpreise: Auswahl der Tankstelle ist entscheidend

Trotz hoher Spritpreise kann man beim Tanken bares Geld sparen. Laut Experten kommen mit einfachen Tricks leicht 20 Cent pro Liter zusammen.

Dortmund – Die obligatorische Fahrt an die Zapfsäule bleibt auch in 2023 kein Vergnügen für viele Autofahrer. Beim Tanken gilt es daher, teure Fehler zu vermeiden.

Sparen trotz hoher Spritpreise: Worauf es beim Tanken ankommt

Laut „Benzinpreis-Aktuell“ liegt der Preis für einen Liter Superbenzin (E5) in Deutschland am 11. Januar (10 Uhr) im Schnitt bei 1,81 Euro. Für einen Liter Diesel müssen Autofahrer durchschnittlich 1,85 Euro zahlen.

Die Kosten für Treibstoff unterliegen vor allem regional teils erheblichen Schwankungen. Dennoch lassen sich mit einfachen Tricks etliche Euros pro Tankfüllung sparen. Experten des ADAC verraten, wie das geht.

Sparen trotz hoher Spritpreise: Die Uhrzeit ist beim Tanken entscheidend

Für Autofahrer ist beim Tanken insbesondere die richtige Uhrzeit entscheidend: „Wer tankt, sollte auch die Preisunterschiede im Tagesverlauf beachten“, empfehlen die Experten des ADAC.

„Am günstigsten ist Kraftstoff laut einer ADAC Studie in der Regel zwischen 18 und 19 Uhr sowie zwischen 20 und 22 Uhr.“ Laut einer Auswertung des größten europäischen Automobil-Clubs lassen sich zu diesen Uhrzeiten im Vergleich zur teuersten Tageszeit (7 Uhr morgens) rund 12 Cent pro Liter sparen. Abends statt morgens tanken, sollte daher das Credo für Fahrzeughalter lauten.

Sparen trotz hoher Spritpreise: Auswahl der Tankstelle für Autofahrer wichtig

Doch nicht nur die Uhrzeit spielt beim Spritpreis eine große Rolle. Wer beim Tanken sparen möchte, sollte zudem nach Möglichkeit nicht die nächstbeste Tankstelle ansteuern (weitere Lifehacks bei RUHR24).

Autofahrer können an der Zapfsäule dank einfacher Tricks bares Geld sparen.

Denn nah bedeutet nicht zwangsläufig günstig. Bei der Auswahl der preiswertesten Zapfsäule können beispielsweise Vergleichsrechner im Internet oder Apps helfen. Diese zeigen Benzin- und Dieselpreise in der näheren Umgebung an. Laut ADAC können die Preisunterschiede zwischen den verschiedenen Anbietern bis zu 7 Cent pro Liter betragen.

Spritpreise senken: Autofahrer können mit E10 bares Geld sparen

Darüber hinaus sei es unter Umständen möglich, auf teures E5 zu verzichten: „In der Regel vertragen alle Benziner ab Produktionsdatum November 2010 Super E10“, heißt es auf der Homepage des Automobil-Clubs. Im Schnitt ließe sich auf diesem Wege weitere 5 bis 6 Cent pro Liter einsparen.

Beherzigt man die Spar-Tipps der Experten, dann können Autofahrer beim Tanken vergleichsweise einfach über 20 Cent pro Liter einsparen. Damit dürfte die nächste Fahrt an die Zapfsäule weitaus erträglicher werden.

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