Nie wieder Helene Fischer! Bei Spotify kannst du jetzt Künstler blockieren

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Bei Spotify können Nutzer bald Künstler blockieren. Foto: Britta Pedersen/dpa

Spotify testet derzeit ein neues Feature, mit dem Nutzer Interpreten blockieren können. Bisher kommen nur iPhone-Besitzer in den Geschmack der Funktion.

Spotify testet derzeit ein neues Feature, mit dem Nutzer einzelne Interpreten blockieren können. Bisher kommen aber nur iPhone-Besitzer in den Geschmack der neuen Funktion. Sie können sich so - je nach Geschmack - von Vorschlägen zu Helene Fischer, Mark Forster und Co. befreien.

Mit dem neuen Feature könnt ihr euch bei Spotify von Interpreten befreien, die ihr nicht (mehr) hören wollt. Die Blockier-Funktion finden derzeit vor allem iPhone-Besitzer unter "Diesen Künstler nicht mehr spielen".

Neue Spotify-Funktion wegen R. Kelly?

Der Interpret wird dann nicht mehr wiedergegeben oder übersprungen, wenn die Songs Teil einer Playlist, einer Bestenliste oder eines Radios sind. Ausgeschlossen von der Blockier-Funktion sind Songs, bei denen die Künstler mit anderen Interpreten zusammengearbeitet haben.

Ein Grund für die Einführung der neuen Funktion könnte die #MuteRKelly-Bewegung sein. Dem US-Sänger werden in einem Dokumentarfilm sexuelle Gewalt und Missbrauch vorgeworfen. Aus verschiedenen Playlists wurde R. Kelly schon von Spotify entfernt, seine Songs waren aber weiterhin auf der Plattform vertreten.

Die neue Funktion ist bei Spotify auf den Seiten der jeweiligen Künstler zu finden, wenn ihr die drei Punkte oben rechts anklickt. Dort dann einfach "Diesen Künstler nicht spielen" anklicken und die Stille genießen.

Update bislang nur für iPhones

Bald könnten die Nutzer dann wohl selbst darüber entscheiden, welche Künstler sie hören wollen und welche lieber nicht. Mit einem Update der App können manche iPhone-Nutzer die Blockier-Funktion nutzen.

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Am Computer oder Android-Handys ist die Funktion bislang nicht verfügbar. Der US-amerikanische Blogger Paul Thurrott vermutet, dass die Funktion erst einmal bei einer kleinen Nutzergruppe getestet werden würde. Ist dieser Test erfolgreich, könnte es auch anderen Usern zur Verfügung gestellt werden.