Nicht nur für Seemänner

Spinat selbst anbauen: So wächst das Fuchsschwanzgewächs auch bei Ihnen

Eine Schüssel Spinat auf einem Holztisch. (Symbolbild)
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Spinat ist äußerst gesund, wenn man ihn richtig erntet. (Symbolbild)

Spinat ist ein Gemüse, das mit sehr vielen Vorurteilen und falschen Informationen behaftet ist. Kein Wunder, kennen die Meisten das Blattgemüse nur aus der Tiefkühltruhe.

München – Spinat galt lange Zeit als Gemüse mit dem höchsten Eisengehalt. Diesen Ruf verdiente sich das Fuchsschwanzgewächs laut einigen Quellen allerdings nur durch einen Kommafehler. Nichtsdestotrotz ist der Eisengehalt sehr hoch im Spinat. Also gesund ist Spinat auf jeden Fall, vor allem frisch geerntet aus dem eigenen Garten. Spinat ist die optimale Vor- und Nachkultur. Aber auch als Begleitpflanze zu Tomaten ist Spinat sehr empfehlenswert. Ausgesät wird Spinat direkt ins Freiland. Der Zeitpunkt der Aussaat hängt vom gewünschten Erntezeitraum ab.
Was Sie beim Anbau von Spinat und vor allem bei der Ernte beachten sollten, verrät 24garten.de*.

Spinat ist eine sehr unkomplizierte Pflanze, lediglich zu starken Wind mag er nicht. Außerdem sollte auf Stickstoffdünger verzichtet werden, da sonst der Nitratgehalt in den Blättern zu stark ansteigt. Generell sollte aufgrund der kürzeren Tage der Winterspinat am Nachmittag geerntet werden, damit der Nitratgehalt in den Blättern möglichst gering ist. Auch das Blanchieren der Blätter empfiehlt sich im Winter, da dadurch das Nitrat noch weiter verringert wird. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.