Warnung

Sparkassen: Warnung vor Betrug – Kriminelle setzen Kunden gefährliches Limit

Wer Kunde bei der Sparkasse ist, sollte aktuell besonders aufpassen. Betrüger haben eine neue Masche.

Dortmund – Kunden von der Sparkasse müssen sich aktuell vor einer besonders perfiden Betrugsmasche in Acht nehmen. Kriminelle versuchen dabei, den Ukraine-Krieg als Vorwand zu nutzen. Im schlimmsten Fall kommen die Verbraucher nicht mehr an ihr Geld. Aber worauf sollte man jetzt achten?

UnternehmenSparkasse
Gründung1778 in Hamburg
Geschäftsstellen16.500 (Stand 2022)

Aktueller Betrug: Sparkassen-Kunden erneut im Visier

Wer keinen Zugriff mehr auf das eigene Konto hat, ist erstmal aufgeschmissen. Auch für Betrüger ist Geld sehr wertvoll. Wohl auch deswegen geraten Kunden von Banken wie der Sparkasse immer wieder in ihr Visier. Oft fangen diese Betrugsmaschen mit täuschend echt aussehenden E-Mails an. So auch bei der aktuellen Warnung.

Wie die Verbraucherzentrale NRW mitteilt, erhalten derzeit wieder auffällig viele Sparkassen-Kunden sogenannte Phishing-Mails. Darin wird Mail-Nutzern mitgeteilt, dass für eine neue Verifikation bei der Sparkasse angeblich die Eingabe der Nutzerdaten nötig sei. So solle laut Phishing-Mail sichergestellt werden, dass sich auch Kunden an die neuen Sanktionen der EU gegen die russische Regierung halten würden.

Die Drohung: Wer der Aufforderung bis zum angegebenen Datum nicht nachkommt, dessen Konto und Guthaben werden eingefroren. Um sich zu verifizieren, soll ein Link angeklickt werden. Anschließend soll sich angeblich ein Kundenberater melden.

Phishing-Mails von der angeblichen Sparkasse: Nutzer sollten sich schützen

Bei der Aufforderung handelt es sich aber um eine Betrugsmasche, wie unter anderem Chip.de berichtet. Die Kriminellen wollen so an die Bankdaten der Sparkassen-Kunden kommen. Wer eine solche Mail erhält, sollte sie am besten löschen oder in den Spam-Ordner verschieben. So sortiert der Mail-Anbieter derartige Nachricht im besten Fall künftig direkt dort ein.

Aktuell geht eine Betrugsmasche um, die Kunden der Sparkasse betrifft.

Generell sollten Verbraucher niemals wahllos auf Links in E-Mails klicken – dahinter verbirgt sich nämlich nicht selten eine Betrugsmasche, wie Heidelberg24* berichtet. Seriöse Banken fordern ihre Kunden niemals per Mail auf, ihre Daten zu bestätigen. Wer an der Echtheit einer Mail zweifelt, sollte zuerst mit einem Berater oder der zuständigen Filiale Kontakt aufnehmen.

Im Falle einer Neuerung könnten Kunden der Bank aber wohl informiert werden. So schafft die Sparkasse demnächst eine wichtige Bezahlfunktion ab. Eine Prepaid-Funktion fällt dann für Kunden weg. *Heidelberg24 ist wie RUHR24 ein Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Michael Gstettenbauer/Imago

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