Millionen Kunden profitieren

Sparkasse bietet neue Bezahlfunktion an: Was Kunden jetzt wissen müssen

"Apple Pay" steht ab heute auch für Girokonto-Kunden der Sparkasse zur Verfügung.
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"Apple Pay" gibt es jetzt auch für Girokonto-Kunden der Sparkasse.

Die Sparkasse bietet die Bezahlfunktion "Apple Pay" ab sofort auch für Kunden mit Girocard an. Bislang war das Kreditkarten-Nutzern vorbehalten.

  • Immer mehr Kunden zahlen kontaktlos in den Geschäften.
  • Kunden können mit ihren Apple-Geräten via "Apple Pay" kontaktlos bezahlen.
  • Ab heute ist das auch mit den Girokonten der Sparkasse möglich.

Update, Dienstag (25. August), 12 Uhr: Das Warten hat ein Ende. Endlich ist "Apple Pay" auch für Inhaber eines Girokontos verfügbar. Zumindest für Kunden der Sparkasse.

Das Unternehmen bietet die beliebte Funktion ab heute für alle an, die weder Kredit- noch Debitkarte besitzen. Damit hebt sich die Sparkasse erheblich von der Bankenkonkurrenz ab. Denn andere Kreditinstitute bieten "Apple Pay" auch weiterhin nur für Kredit- und Debitkarten-Besitzer an.

Apple Pay: Sparkasse bietet Giro-Kunden mit Girocard jetzt den kontaktlosen Bezahldienst an

Erstmeldung: 2018 startete das US-amerikanische Unternehmen Apple mit seiner neuen Funktion "Apple Pay". Während sie zunächst nur von Inhabern einer Kredit- oder Debitkarte genutzt werden konnte, sollen künftig auch Girokonten dazu kommen.

Unternehmen

Apple

CEO

Tim Cook

Gründung

1. April 1976, Cupertino, Kalifornien, Vereinigte Staaten

Umsatz

260,2 Milliarden USD (2019)

Gründer

Steve Jobs, Steve Wozniak, Ron Wayne

Tochterunternehmen

Apple Store, Beats Electronics, NextVR, etc.

"Apple Pay": Nutzung in Deutschland erst seit zwei Jahren möglich

Als "Apple Pay" damals in Deutschland an den Starte ging, gab es Probleme. Viele Apple-Nutzer konnten den Service nicht aktivieren. Bei anderen unterstützte das Bankinstitut den neuen Apple-Service nicht.

Mittlerweile ist "Apple Pay" mehr als sechs Jahre in den USA aktiv. Nun wird der Service in Deutschland weiter ausgebreitet.

Sparkassen-Kunden können "Apple Pay" nun auch mit Girokonto nutzen

Denn in Kürze können Sparkassen-Kunden mit einem Girokonto den Apple-Service nutzen. Kunden der Sparkasse können dann ihre Girokonto-Karte mit ihrem Apple-Account verbinden und künftig mit ihrem iPhone oder der Apple Watch zahlen.

Damit soll die Sparkasse das erste bundesweite Finanzinstitut sein, welches die Girokartennutzung mit "Apple Pay" ermöglicht. Bisher war es bei der Sparkasse nur mit einer Kredit- oder Debit-Karte möglich (alle Service-Artikel auf RUHR24).

Sparkassen-Konkurrenz bietet "Apple Pay" nur für Kredit- und Debitkarten an

Bei der Konkurrenz, der Commerzbank, können Kunden beispielsweise ihr Apple-Pay-Konto mit einer Kreditkarte verbinden. Oder als Alternative können Girokarten-Kunden eine virtuelle Debit-Karte mit ihrem Girokonto verbinden, sodass sie "Apple Pay" nutzen können.

Ab dem Spätsommer sollen dann die Girokonten der Sparkasse mit "Apple Pay" verbunden werden können, sodass die Kunden der Sparkasse dann mit ihrem Apple-Gerät bargeldlos zahlen können.

Das bedeutet, dass vielen Nutzern und Kunden nun eine neue Welt des Bezahlens eröffnet wird. Auch wenn noch nicht alle Banken die Funktion über die Girokarte anbieten: Fest steht, dass nunbundesweit rund 46 Millionen Girokonto-Nutzer des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV) den Service von Apple nutzen können.

So funktioniert "Apple Pay" bei der Sparkasse

"Apple Pay" ermöglicht dem Kunden die Zahlung mit dem iPhone oder der Apple Watch im Laden. Dazu wird zuerst ein Konto mit dem Account verbunden.

Anschließend hält der Kunde beim Bezahlen das Gerät an das Terminal. Die Kassentechnik muss dafür lediglich kontaktloses Bezahlen mit der NFC-Technologie, welches während der Coronavirus-Pandemie häufiger genutzt wurde, unterstützen.

Girokonto-Kunden der Sparkasse können bald auch "Apple Pay" nutzen.

Neu bei der Sparkasse: Für das Bezahlen mit "Apple Pay" wird kein Pin benötigt

Um den Kauf zu bestätigen, geben die Kunden die Transaktion über das iPhone über die Gesichtserkennung "Face ID" oder einen Fingerabdruck-Scanner frei. Besonders in Großstädten und bei Großhändlern kann immer häufiger kontaktlos bezahlt werden. "Apple Pay" ist zudem auch bei Online-Käufen nutzbar.

Für das kontaktlose Bezahlen ist ein NFC-Chip verantwortlich. Der Chip kommuniziert mit passenden Geräten im nahen Umfeld von wenigen Zentimetern und befindet sich auch in vielen Kredit- und Girokarten, die kontaktloses Bezahlen ermöglichen. Erkennen könnt ihr solche Karten an dem auf der Seite liegenden WiFi-Zeichen.

Video: So funktioniert Apple Pay

Aufgrund der geringen Reichweite des Chips können die Karten und Geräte auf weitere Strecken nicht ausgelesen werden. Allgemein gilt die NFC-Technologie unter Experten als sicher. Wer dennoch auf Nummer sicher gehen möchte, kann sich spezielle Portemonnaies und Handyhüllen mit einem Ausleseschutz anschaffen.

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