Energie-Verbrauch

Duschen verbraucht viel Strom: unterschätzte Alternative spart Geld und Strom

Für viele ist die derzeitige Energiekrise ein finanzielles Problem. Jetzt könnte eine altbekannte Methode der Körperhygiene wieder populärer werden.

Deutschland - Im Zuge der Energiekrise schlagen sogar Politiker Methoden vor, wie man Energie im Haushalt sparen kann. Winfried Kretschmann (Die Grünen) spricht zum Beispiel über das Waschen mit einem Waschlappen und betitelt ihn als „brauchbare Erfindung“. Allerdings wurde der Minister-Präsident aus Baden-Württemberg auch dafür kritisiert.

Spar-MethodeBenutzen eines Waschlappen
VorteileEnergie-Effizienz und Gesundheit der Haut
Hygienischer StoffBaumwolle

Die Waschlappen-Methode ist nicht nur zum Energie und Geld Sparen sinnvoll

Dass ein Waschlappen zum Waschen Verwendung findet, scheint klar zu sein. Die von Kretschmann vorgeschlagene „Waschlappen-Methode“ wird ohnehin von vielen Menschen zum Beispiel aus finanzieller Not heraus für die Körperhygiene benutzt. Kritikerinnen und Kritiker sehen bei dem Waschlappen-Tipp allerdings auch Probleme. Für viele ergebe es zum Beispiel mehr Sinn, Energie-Spar-Tipps von Politikerinnen und Politikern zu bekommen, die nicht so offensichtlich sind.

Dennoch: Der Waschlappen hilft grundsätzlich beim Energie sparen und hat noch einen anderen entscheidenden Vorteil, den vielen Menschen nicht kennen. Dieser hat etwas mit der Gesundheit unserer Haut zu tun. Wer zu oft und zu heiß duscht, riskiert eine Schädigung der eigenen Haut.

Der Waschlappen ist eine gesunde Alternative zum teuren Duschen

Das Duschen verbraucht laut Verbraucherzentrale rund 13 Prozent der Energiekosten im Haushalt. Dabei ist Vorsicht geboten. Verschiedene Dermatologinnen und Dermatologen sind sich sicher, dass zu langes, heißes Duschen schädlich ist. Benutzt man stattdessen einen Waschlappen, statt täglich zu duschen, kann das für die Gesundheit der Haut förderlich sein.

Die natürliche Schutzschicht der Haut wird beim Duschen geschwächt. Eine Alternative dazu ist laut Utopia, sich mit drei verschieden Waschlappen für drei unterschiedliche Körperbereiche zu waschen. Dazu sollten aus Hygiene-Gründen zwei unterschiedliche Waschlappen für Po und Intimbereich und ein weiterer für den Rest des Körpers benutzt werden.

Das Waschen mit dem Waschlappen ist laut Dermatologie gesünder für die Haut als tägliches Duschen.

Nachdem der Waschlappen feucht gemacht wurde und mit Seife benetzt ist, soll er mit leichtem Druck über den Körper geführt werden. Hier ist es wichtig, nicht zu stark zu schrubben. Das kann der Hautbarriere ebenfalls schaden. Trotzdem sollten Körperstellen, die anfällig für Schweiß sind, wie etwa die Achseln, nicht zu kurz kommen. Im Intimbereich sollte keine Seife verwendet werden. Doch wie oft muss man den Waschlappen reinigen?

Die Waschlappen-Methode ist schnell und spart Energie und Geld

Der Waschlappen muss nicht jeden Tag neu gereinigt werden. Es ist aber wichtig, ihn jeden Tag ganzheitlich trocknen zu lassen. Ein Nachteil des Waschlappen ist sonst, dass sich Mikroorganismen wie Bakterien oder Pilze leicht ausbreiten. Nach etwa drei Tagen sollte man den Waschlappen bei 60 Grad zum Waschen in die Waschmaschine geben, um das zu verhindern. Wer trotzdem noch oft duschen geht, kann mithilfe eines Rechners Geld dabei sparen (mehr Tipps und Lifehacks bei RUHR24).

Rubriklistenbild: © Chromorange / Imago

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