Kanaren auch betroffen

Spanien: Mallorca und Co. sind jetzt Hochinzidenzgebiet – drastische Maßnahmen für Urlauber folgen

Die deutsche Bundesregierung hat Spanien, Mallorca und die Kanaren wieder als Hochinzidenzgebiet eingestuft. Was das für Urlauber heißt.

NRW – Es war nur eine Frage der Zeit, dass Spanien auch wieder zum Hochinzidenzgebiet erklärt wird. Nach explodierenden Corona-Zahlen hatte sich die Einstufung der deutschen Bundesregierung bereits vor einigen Tagen abgezeichnet. Am Freitag (23. Juli) war es dann so weit.

Spanien jetzt Hochinzindenzgebiet: Auch Mallorca und die Kanaren betroffen

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hatte am Freitagmittag (23. Juli) mitgeteilt, dass nun Spanien und Holland wieder als Hochinzidenzgebiete gelten. Die Regelungen sollen ab Dienstag (27. Juli) um 0.00 Uhr in Kraft treten. Nicht nur das spanische Festland ist von der Einstufung zum Hochinzidenzgebiet betroffen, sondern auch die Lieblingsinseln der deutschen Touristen. So schreibt das RKI „Spanien (inkl. der Balearen und Kanaren) gilt nun als Hochinzidenzgebiet.“

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt in dem beliebten Urlaubsland aktuell bei 385,2. „Auf den Balearen und Kanaren beträgt die Inzidenz mehr als 200 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage“, heißt es beim Auswärtigen Amt. In der Regel werden von der deutschen Bundesregierung Länder als Hochinzidenzgebiet eingestuft, in denen die Inzidenz höher als 200 liegt. Das ist sowohl in Spanien als auch in den Niederlanden somit aktuell der Fall.

Spanien ist Hochinzidenzgebiet: Was das für Urlauber bedeutet

Für Menschen, die aktuell in Spanien, auf Mallorca oder auf den Kanaren Urlaub machen, hat die Einstufungen Konsequenzen bei der Heimreise. Wer aus einem Hochinzidenzgebiet zurückkehrt und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne, kann diese aber durch einen negativen Test nach fünf Tagen verkürzen.

Weiterhin müssen sich Urlauber – ähnlich wie bei Risikogebieten – bei der Einreise nach Deutschland auf dem Portal www.einreiseanmeldung.de anmelden. Diese Anmeldung muss an der Grenze sowie an Flughäfen möglicherweise vorgezeigt werden, weshalb Reisende sie immer griffbereit haben sollten.

Ebenfalls zwingend ist ein negatives Corona-Testergebnis, zumindest für Personen, die nicht nachweisen können, dass sie vollständig geimpft oder genesen sind. Urlauber haben die Möglichkeit entweder einen Antigen-Test oder einen PCR-Test vorzuweisen. Dieser darf jedoch maximal 48 Stunden alt sein.

Spanien ist jetzt Hochinzidenzgebiet: Fällt der geplante Urlaub ins Wasser?

Touristen, deren Urlaub noch bevorsteht, sollten sich gut überlegen, ob sie aktuell in Spanien Urlaub machen wollen. Zwar ist die Einstufung als Hochinzidenzgebiet kein Urlaubsverbot, das Auswärtige Amt rät jedoch von unnötigen Reisen in die betroffenen Regionen ab.

Rubriklistenbild: © Jorge Guerrero

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