Alltags-Tipp

Spaghetti kochen: Menge pro Person mit einfachem Löffel-Trick bestimmen

Wer Nudeln kocht, verschätzt sich dabei häufig. Mit einem simplen Trick lässt sich die Spaghetti-Menge ganz leicht bestimmen – sogar ohne Waage.

Dortmund – Nudeln gehören neben Reis und Kartoffeln zu den Top-Grundnahrungsmitteln in deutschen Küchen. Während Corona haben sich eine Menge Leute an dem Pastaglück gelabt, beziehungsweise damit eingedeckt – kein Wunder, dass die Regale schnell leer waren. Dabei ist es auch wirklich schwierig, beim Kochen die richtige Menge Spaghetti abzuschätzen. Ein simpler Tipp hilft dabei.

ProduktSpaghetti
KategorieNudeln
Kochzeit8 bis 12 Minuten

Spaghetti kochen wird mit simplem Trick noch leichter – Menge bestimmen ohne Waage

Ein einfaches Küchenwerkzeug hilft dabei. Es fungiert normalerweise beim Nudeln auf den Teller schöpfen. Eine Spaghettizange oder auch die Nudelkelle besitzen Zacken, mit denen sich die Spaghetti leicht hochnehmen und portionieren lassen. Eine Funktion des Nudelhebers kennen viele Verbraucher jedoch noch nicht (mehr Lifehacks bei RUHR24).

Denn das Küchen-Utensil besitzt ein Loch mitten in der Schaufel. Mit diesem Loch lässt sich laut Brigitte.de die richtige menge Nudeln für eine Person abmessen. Einfach Spaghetti rein halten und perfekte Nudelmenge genießen – so die Theorie. Wenn für mehrere Personen gekocht wird, sollte der Vorgang entsprechend oft wiederholt werden.

Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung genügen für einen Erwachsenen zwischen 200 und 250 Gramm gegarter Nudeln am Tag. Weil Spaghetti ihr Gewicht beim Kochen in etwa verdoppeln, muss man trocken zwischen 100 und 125 Gramm abwiegen. Gleiches gilt für Reis oder Kartoffeln.

Spaghetti-Menge kann mit Küchen-Utensil ganz einfach bestimmt werden

Die Nudelkelle hilft also dabei, nicht zu viele Nudeln zu kochen. Ob die so entsprechende Menge allerdings jeden Menschen satt macht, ist fraglich. Im Zweifel lassen sich Nudeln auch wunderbar im Kühlschrank lagern und durch kurzes aufkochen wieder erhitzen. Durch die Energiekrise kann es durchaus Sinn ergeben, die Nudeln passiv zu kochen.

Das Loch im Nudellöffel gibt die Menge Spaghetti für eine Person vor.

Das spart Strom und Geld. Denn auch Nudeln selbst sind im Preis gestiegen. Grund sind Ernteausfälle durch den russischen Angriffskrieg in der Ukraine und den Klimawandel. Wer wegen steigender Preise auf günstigere Nudeln aus dem Discounter zurückgreift, sollte sich laut Ökotest nicht im Regal vergreifen. Auf eine Sorte sollte nämlich lieber verzichtet werden.

Rubriklistenbild: © Jakub Porzycki/Imago

Mehr zum Thema