Vorsicht beim Sonnenbaden

So lässt sich ein Sonnenbrand verhindern - und lindern, wenn es schon zu spät ist

Ein Sonnenbrand lässt sich nicht immer vermeiden, kann aber gefährlich werden.
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Ein Sonnenbrand lässt sich nicht immer vermeiden, kann aber gefährlich werden.

In einigen Regionen lässt der richtige Sommer noch auf sich warten. Doch Vorsorge ist bei Sonnenbrand ohnehin besser als Nachsorge. 

  • Ein Sonnenbrand ist nicht nur unschön, sondern kann langfristig gefährlich werden.
  • Deswegen ist Vorsorge definitiv besser als Nachsorge.
  • Wenn es doch einmal zu spät ist, helfen einige Tipps.

NRW - Zwar kommt noch nicht in allen Regionen so richtige Sommerstimmung auf. Sich Gedanken darüber machen, wie man einem Sonnenbrand am besten aus dem Weg geht, sollte man sich dennoch. Denn die Haut verzeiht nichts.

Pflanze

Aloe vera

Familie

Grasbaumgewächse (Xanthorrhoeaceae)

Ordnung

Spargelartige (Asparagales)

Höhere Klassifizierung

Aloen

Sonnenbrand richtig vermeiden - diese Tipps sollte jeder beachten

Sonne tanken und entspannen verstehen viele als pure Erholung im Urlaub. Doch wer lange in der Sonne badet, mutet seiner Haut einiges zu und riskiert am Ende möglicherweise noch einen Sonnenbrand. Wenn die Haut brennt, sich rötet, juckt oder heiß wird, kann das unangenehm und gefährlich werden.

Wenn die Haut jahrelang UV-Strahlen ausgesetzt wird, bleibt das nicht ohne Konsequenzen. Wie die Apotheken Umschau berichtet, altert die Haut dadurch schneller. Wer seine Haut möglichst lange vor Falten und Alterungsflecken bewahren will, sollte deswegen nicht nur im Sommer Sonnencreme verwenden.

Die Haut verzeiht nichts: Sonnenbrand sollte unbedingt vermieden werden

Außerdem merkt die Haut sich jeden Sonnenbrand und verzeiht nichts. Unter anderem steigert ein Sonnenbrand das Risiko, auch Jahre später Hautkrebs zu bekommen. Deshalb gilt es, sich vor dem Auslöser von Sonnenbrand, den UV-Strahlen, zu schützen.

Das einfachste und offensichtlichste Mittel dafür: Die Sonne meiden, wenn sie am intensivsten strahlt, also vor allem zur Mittagszeit. Allerdings ist das zur Sommerzeit in Deutschland eher um 13 Uhr und nicht 12 Uhr (mehr Service-Artikel bei RUHR24.de).

So schützt man sich am besten vor einem Sonnenbrand

Ein durch Sonnenbaden dunklerer Teint ist vielleicht schön anzusehen, aber auch mit einem Risiko verbunden. Wer gerne in der Sonne liegt, sollte es nicht übertreiben und besser die Haut mit Kleidung schützen. An den Stellen, die häufig der Sonne ausgesetzt sind, baut die Haut – je nach Hauttyp – zwar einen gewissen Eigenschutz auf - doch verlässlich ist der nicht.

Je dichter die Kleidung gewebt ist, desto besser schirmt sie auch UV-Strahlen ab und schützt somit vor einem Sonnenbrand. Eine Kopfbedeckung und eine Sonnenbrille, die auch seitlich abschirmt, runden den textilen Sonnenschutz ab. Sich passend anziehen reicht aber nicht aus, auch Sonnencreme muss sein.

Sonnencreme ist ein Muss, wenn es darum geht, einen Sonnenbrand zu verhindern. 

Sonnenbrand: Um sich zu schützen, sollte jeder die passende Sonnencreme benutzen

Und zwar reichlich: Wer viel geschwitzt hat oder schwimmen war, sollte sogar noch einmal Sonnencreme nachlegen. Gerne vergessen werden dabei die Lippen, doch auch sie sollten mit einer Sonnenschutz-Lippenpflege geschützt werden. Außerdem ist es wichtig, den richtigen Schutzfaktor zu verwenden.

Ein Lichtschutzfaktor von 30 sollte es mindestens sein, bei heller oder empfindlicher Haut 50 und höher. Auch bei Kindern wird dieser Faktor empfohlen. Außerdem kann die Einnahme des Pflanzenfarbstoffs Carotin den Eigenschutz der Haut erhöhen, wie die Apotheken Umschau berichtet.

Video: Sonnenbrand? So heilt er schneller!

Wer spätestens 28 Tage vor einem Urlaub, beispielsweise auf Mallorca oder in Spanien, mit der täglichen Einnahme von 25 bis 50 Milligramm Betacarotin beginnt, erreicht einen grundlegenden Schutz.

Sonnenbrand: Diese Mittel helfen, wenn es zu spät ist

Aber was, wenn es doch zu einem Sonnenbrand kommt? Häufig macht sich dieser erst etwa sechs Stunden nach dem Sonnenbad bemerkbar - ähnlich wie auch ein Sonnenstich. Dann gilt es, die betroffene Stelle an der Haut zu kühlen und mit Feuchtigkeit zu versorgen. Aber Vorsicht: Gerade bei sehr hohen Temperaturen sollte man lieber mit lauwarmen Wasser statt mit kaltem beginnen.

Das gilt auch bei Kindern, denn sie unterkühlen leichter als Erwachsene. Bei sogenannten Coolpacks sollte immer ein Tuch zwischen der Kältequelle und der Haut liegen. Nach dieser Erstversorgung helfen spezielle Lotionen, beispielsweise auf Basis von Aloe Vera, die verbrannten Stellen zu kühlen.

Sonnenbrand im Sommer? Diese Hausmittel helfen

Generell ist Aloe Vera ein geeignetes Mittel zur Linderung bei einem Sonnenbrand. Die Pflanze wird nicht nur zu Cremes, sondern auch zu durchsichtigem Gel verarbeitet, welches die Haut mit Feuchtigkeit versorgt.

Auch die bekannten Hausmittel helfen tatsächlich, die gereizte Haus abzukühlen. Umschläge mit kaltem Tee oder Quark haben den gleichen Effekt wie kaltes Wasser, sind dafür aber umständlicher. Zitrone, Apfelessig oder Salz sind für die geschädigte Haut hingegen eher eine Folter.

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