Tipps für die warme Jahreszeit

Hitze, Sand und Wasser: Smartphone effektiv im Sommer schützen – so geht‘s

Der Sommer ist für unsere Smartphones nicht die beste Jahreszeit. Hohe Temperaturen, Wasser und Sand setzen unseren Handys ganz schön zu. Doch es gibt Wege, sie zu schützen.

Deutschland - Die Temperaturen steigen, die Sonne lässt sich immer häufiger blicken und wir freuen uns auf entspannte Nachmittage am See oder im Freibad. Was für uns nach dem perfekten Sommer klingt, ist für unsere Smartphones purer Stress. Vor allem Hitze und Wasser können zum echten Killer für die technischen Helferlein werden.

Smartphone im Sommer schützen: Hitze und Handy vertragen sich nicht - Gerät niemals in die Sonne legen

Jeder, der im Sommer schon mal draußen war und sein Smartphone dabei hatte, wird es kennen: Das Gerät schaltet sich bei zu starker Wärmebildung aus. Dabei handelt es sich um eine Art Selbstschutz, denn das Handy mag es gar nicht, wenn es draußen extrem heiß ist.

Wenn sich das Handy selbst ausschaltet, ist es meist schon zu spät. Dann ist das Smartphone kochend heiß und für längere Zeit nicht zu gebrauchen. Im Bestfall lässt man es gar nicht erst so weit kommen. Aber wie?

Handy beim Sonnenbaden: Nicht immer kann man das Gerät zu Hause lassen - was also tun?

Bei längerem Sonnenbaden ist es ratsam, das Handy erst gar nicht mitzunehmen. Am See oder im Freibad ist es ohnehin sicherer - vor allem, wenn man keine zweite Person zur Aufsicht dabei hat (mehr Lifehacks auf RUHR24).

Manchmal lässt es sich dennoch nicht vermeiden, das Handy zu Hause zu lassen. Wenn man zum Beispiel einen dringenden Anruf erwartet oder aus anderen Gründen erreichbar sein muss (Bereitschaftsdienst etc.). Was also tun?

Handy vor Hitze schützen: Smartphone niemals in den Kühlschrank oder ins Eisfach legen

Ein Plätzchen im Schatten ist sicher am sinnvollsten. Nicht nur für das Smartphone, sondern auch für den Körper. Wer dennoch nicht auf das Sonnenbad verzichten kann, sollte sein Smartphone mit einem Tuch oder seiner Kleidung vor der Sonne schützen. Wichtig: Der Stoff sollte hell sein, denn so wird am wenigsten Wärme gebildet.

Kommt es trotz der Tipps zur Überhitzung, dann sollte das Smartphone auf keinen Fall ins Eisfach oder in den Kühlschrank gelegt werden. Durch die plötzliche Kühlung kann das Gerät kaputtgehen. Besser: Ab in den Schatten damit und warten, bis es wieder kühl ist. Je nach Temperatur kann das bis zu einer Stunde dauern.

Wasserschaden beim Smartphone: Mit diesen Tipps kann man das Gerät retten

Nicht nur ständige Sonneneinstrahlung, sondern auch Wasser kann fürs Handy richtig gefährlich werden. Wer sein Smartphone am Strand, im Freibad oder am See vor Feuchtigkeit schützen möchte, kann Schutzhüllen verwenden. Diese eignen sich besonders gut für Handys, die nicht wasserdicht sind. Sogar Unterwasser-Fotos sind damit möglich.

Sollte das Smartphone trotzdem mit Wasser in Berührung kommen, dann muss schnell gehandelt werden. Falls möglich: Akku-Abdeckung öffnen, Akku und SIM- sowie Speicherkarte raus und trocknen lassen. Ansonsten lohnt sich auch der Trick mit dem Teller voll Reis: einfach Teller mit Reis befüllen und das feuchte Handy hereinlegen. Der Reis entzieht dem Gerät die Feuchtigkeit.

Wer sein nicht wasserdichtes Smartphone beim Schwimmen versehentlich mitnimmt, hat übrigens meist keine Chance. Jedoch kommt es auch hier auf Schnelligkeit an: Je länger das Handy im Wasser ist, desto schlimmer sind die möglichen Schäden. Einen mehrstündigen Tauchgang wird das Gerät daher wohl weniger überleben als eine kurze Abkühlung.

Tipps für die Smartphone-Nutzung im Urlaub

Im Sommer-Urlaub werden nicht nur Hitze, Wasser und Sand zur Gefahr fürs eigene Smartphone, sondern auch Diebe. Wer sich am Strand und am Pool vor Langfingern schützen möchte, kauft für die Reise ein günstiges Prepaid-Handy und lässt das teure Smartphone zuhause.

Sand im Getriebe: Smartphone bei Kontakt mit Sand auspusten oder mit dem Föhn bearbeiten

Neben Wasser und Hitze gilt auch Sand als echter Killer fürs Smartphone, vor allem wenn er ins Innere des Gerätes gelangt. Sollte es trotzdem dazu kommen, dann funktionieren ähnliche Tipps wie beim Wasserschaden: Akku und SIM- sowie Speicherkarte entfernen und anschließend kräftig pusten. Sollte das nicht ausreichen, dann empfiehlt sich die Anwendung mit einem Föhn. Aber Achtung: Der Föhn sollte kalte Luft blasen!

Nicht immer lässt es sich vermeiden, das Smartphone mit an den Strand zu nehmen. Doch dann sollte es man es vor Sand schützen.

Smartphone im Sommer schützen: Der richtige Umgang mit Sonnencreme auf dem Display

Im Sommer und vor allem bei starker Sonneneinstrahlung und Hitze ist der Gebrauch von Sonnencreme zum Schutz vor Sonnenbränden und Hautkrebs unerlässlich. Wer sich frisch eingecremt hat, sollte sein Smartphone lieber nicht benutzen. Geht es aber mal nicht anders und man muss einen dringenden Anruf annehmen, dann gibt es lästige Schmierereien.

Um langfristige Folgen am Display zu vermeiden und wieder klare Sicht zu bekommen, empfiehlt sich die Reinigung mit einem weichen und fusselfreien Tuch. Dieses aber auf keinen Fall komplett nass machen! Leicht angefeuchtet reicht vollkommen aus, sonst riskiert man Wasserschäden.

Rubriklistenbild: © Paul Zinken/dpa Markus Scholz/dpa Collage: RUHR24

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