Was erlaubt ist und was nicht

Silvester 2020: Corona-Regeln in der Neujahrs-Nacht für Feuerwerk und Partys

Welche Regeln gelten an Silvester 2020? Bund und Länder haben sich am Sonntag (13. Dezember) auf einheitliche Corona-Regeln geeinigt. Wir haben sie in der Übersicht.

Dortmund – Silvester 2020 wird anders als in den vergangenen Jahren. Nicht nur sollen Kontaktbeschränkungen größere Partys verhindern, auch das Böllern und das Abfeuern von Feuerwerk ist in diesem Jahr stark eingeschränkt.

AnlassSilvester 2020
TagDonnerstag, 31. Dezember 2020
FolgetagNeujahr

Corona-Regeln an Silvester 2020: An- und Versammlungsverbot greift

Der Beschluss aus der Bund-Länder-Konferenz von Sonntag (13. Dezember) sieht vor, dass an Silvester und an Neujahr in ganz Deutschland ein An- und Versammlungsverbot greift.

Laut Polizeigesetz handelt es sich bei Ansammlungen um eine Menschenansammlung, die sich aus irgendeinem Grund zusammengefunden hat, ohne dass es dafür einer Absprache bedurfte. Eine Ansammlung ist gegeben, wenn Menschen zufällig zusammentreffen.

Eine Versammlung ist hingegen eine Zusammenkunft mehrerer Personen zur Verfolgung eines gemeinsamen Zwecks. De facto heißt das: Zum Jahreswechsel dürfen größere Gruppen von Menschen nicht gemeinsam auf die Straße.

Corona-Regeln an Silvester 2020: Feuerwerksverbot gilt nur an bestimmten Stellen

Darüber hinaus gilt ein Feuerwerksverbot. Allerdings auch nur dort, wo es die Städte festlegen. In Dortmund etwa sind das mehrere Plätze in der Innenstadt - die sogenannte Feuerwerksverbotszone.

In die Röhre schauen auch die Händler. Vor Silvester darf in Deutschland kein Feuerwerk verkauft werden. Einige Händler - wie etwa OBI und Hagebaumarkt - hatten vorab bereits freiwillig auf den Verkauf von Feuerwerk verzichtet. Wer noch Böller oder Raketen im Haus hat - etwa aus dem vergangenen Jahr - darf es in der Theorie auch dieses Jahr abfeuern.

Silvester 2020: Corona-Regeln verbieten Knallen grundsätzlich nicht

Bund und Länder raten aber generell dringend davon ab, dies zu tun. Als Grund dafür wird die hohe Verletzungsgefahr genannt. Es soll verhindert werden, dass Notaufnahmen und Intensivstationen in Krankenhäusern zusätzlich zur Belastung durch die Corona-Patienten unter Stress geraten (Hier mehr News zum Coronavirus in NRW auf RUHR24.de lesen).

Schon Ende November kündigte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) indes an, für Partys in Scheunen oder Garagen zu prüfen, inwiefern mit dem Veranstaltungsrecht dagegen vorgegangen werden könne. Fakt ist: Auch wenn sie es (noch) nicht verbieten kann: Die NRW-Landesregierung appelliert an die Bevölkerung, größere Silvester-Partys im privaten Bereich zu unterlassen.

Bis zum 10. Januar gilt ohnehin: Private Zusammenkünfte mit Freunden, Verwandten und Bekannten sind weiterhin auf den eigenen und einen weiteren Haushalt, jedoch in jedem Falle auf maximal fünf Personen zu beschränken. Kinder bis 14 Jahre sind hiervon ausgenommen. Das gilt dann auch für den Jahreswechsel.

Rubriklistenbild: © Daniel Naupold/dpa

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