Winter-Vorbereitung im Garten

Gartenarbeit im September: Samen und neue Pflanzen setzen jetzt besonders sinnvoll

Wenn das Jahr voranschreitet, gibt es trotzdem einiges im Garten zu tun. Der September ist ideal, um den Garten auf den Winter vorzubereiten.

Dortmund – Der September ist bekannt für seine erntereiche Zeit, viele Sorten an Obst und Gemüse haben derzeit Saison. Gleichzeitig bietet der Herbstanfang sich an, um den Garten für den Winter bereitzumachen. Fünf Aufgaben sind im September besonders wichtig.

LandDeutschland
Jahr2022
HerbstanfangFreitag, den 23. September

Aufgabe Nummer eins: Aussäen und Anpflanzen von Blumen und Gemüse

Die meisten kennen wohl das Frühjahr als Zeit, in der neue Pflanzen und Gemüse gesät und gepflanzt werden. Dabei ist für viele Blumen tatsächlich der September zum Anpflanzen optimal. Dazu gehören etwa Herbstblüher, die auf dem Balkon oder der Terrasse gedeihen können. Beispiele dafür sind Astern, Herbstanemonen oder Glockenheiden. Auch für Pfingstrosen oder Schwertlilien ist der September bestens, weil der Boden noch warm vom Sommer ist und die Blumen haben genug Zeit, ihre Wurzeln zu verbreiten.

Wenn man ein Fan von Schneeglöckchen, Narzissen, Tulpen oder Krokussen ist, sollte man nicht vergessen, im September Blumenzwiebeln zu setzen. Doch es ist Vorsicht geboten, denn die Zwiebeln von Schneeglöckchen oder Narzissen können gefährlich sein.

Laut 24garten.de ist es beim Setzen der Zwiebeln sinnvoll, etwas Kies mit einzustreuen. Das soll die Zwiebeln vor zu viel Nässe schützen, um das Faulen der Knollen zu verhindern. Außerdem ist es im Herbst auch noch möglich, Gemüse anzubauen. Beispiele sind Blumenkohl, Brokkoli, Spinat oder Knoblauch.

Die zweite Aufgabe im Garten wird dem Motto des Septembers gerecht: die Ernte

Sehr viele Kohl-Arten haben im September Saison. Vom Herbstgemüse Nummer eins, dem Kürbis, über Rote Beete oder Steckrüben, ist für jeden Gaumen etwas dabei. Besonders viele Kohlarten, zum Beispiel Wirsing, Spitz- oder Chinakohl werden im September geerntet.

Aber auch Obst kommt in dem Ernte-Monat nicht zu kurz. Äpfel, Pflaumen, Zwetschgen, Stachelbeeren und Heidelbeeren können im September gepflückt und danach zu Kuchen oder Marmelade verarbeitet werden. Wird die Marmelade nicht fest, kann man mit einfachen Tricks nachhelfen.

Drittens: Vor dem Winter einen Blick auf den Rasen werfen

Nicht nur essbaren Pflanzen im Garten sollte Beachtung geschenkt werden. Es ist noch warm und trotzdem wird es allmählich feuchter. Das sind gute Voraussetzungen, um Löcher im Rasen oder kahle Stellen auszubessern. Der Keim-Prozess der neuen Samen ist im September noch schneller als im Winter.

Ein Herbst-Rasen-Dünger kann zusätzlich in Erwägung gezogen werden. Außerdem lässt sich mit Nudelwasser Unkraut im Rasen entfernen. So kann Platz für die neuen Samen geschaffen werden.

Aufgabe Nummer vier ist ausschlaggebend für die Gesundheit der Vögel im Garten

Eine der wichtigsten Aufgaben im September ist das Reinigen der Nistkästen für Vögel, Igel oder auch Insekten im Garten. Somit verhindert man, dass sich Krankheiten unter den Vögeln ausbreiten. Krankheitserreger sammeln sich in dem alten Gestrüpp und springen schlimmstenfalls auf die neuen Bewohner der Nistkästen über. Doch wie säubert man die Nistkästen auf verantwortungsvolle Weise?

Vor dem Winter sollten die Nistkästen im Garten gesäubert werden.

Das Reinigen der Vogelhäuser ist sehr einfach und in wenigen Minuten erledigt. Dazu müssen die Nestreste entfernt werden. Danach fegt man den Nistkasten ordentlich mit einem Handbesen aus. Damit ist der Gesundheit der Vögel schon geholfen und es sollten auf keinen Fall chemische Produkte zum Einsatz kommen.

Stauden-Trennen als fünftes To-do für die Gartenarbeit im September

Sind die Stauden vor dem Herbst zu groß geworden, lassen sie sich nun sehr einfach trennen. Nach der Blütezeit kann man laut 24garten.de dafür einen Spaten oder ein Messer verwenden. Der Wurzelballen muss in verschiedene faustgroße Stücke geteilt werden und danach jeweils mindestens zwei Triebspitzen haben. Kranke und vertrocknete Wurzelstücke gilt es direkt zu entsorgen. Dann sind die neuen Stücke bereit dazu, neu eingepflanzt zu werden (mehr Tipps und Lifehacks für den Garten bei RUHR24).

Rubriklistenbild: © blickwinkel/Iimago

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