Weiße Landschaft im Januar

Schnee in NRW: In welchen Städten man sich auf Winter-Wetter freuen darf

Schnee NRW Sauerland Winterberg
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In Teilen von NRW könnte es in der kommenden Woche schneien.

Bisher hat es in vielen Teilen von NRW noch nicht richtig geschneit. Das könnte sich nun ändern. Der Wetterdienst warnt vor Schnee und Frost.

Update, Samstag (16. Januar), 13.05 Uhr: NRW - Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Mittag eine aktuelle Wetter-Warnung herausgegeben. Betroffen sind vor allem Regionen im Ruhrgebiet. Gewarnt wird vor winterlichem Wetter mit Schnee und Frost, das schon heute Nachmittag einsetzen kann.

BundeslandNordrhein-Westfalen (NRW)
Bevölkerung17,93 Millionen (2019)
Gründung23. August 1946
HauptstadtDüsseldorf

Wetter-Warnung in NRW: Schnee und Frost in diesen Städten im Ruhrgebiet erwartet

Die Warnung gilt bereits ab 17 Uhr bis Sonntag um 10 Uhr. Mit Schnee ist zwischen 18 Uhr und 11 Uhr am Sonntag zu rechnen. Betroffen sind die folgenden Städte:

  • Duisburg
  • Bochum
  • Hamm
  • Essen
  • Herne
  • Gelsenkirchen
  • Dortmund

Wetter in NRW: Schnee und Frost erwartet - Wetterdienst warnt

Erstmeldung: Trotz des aktuellen Lockdowns in NRW (alle Infos zum Coronavirus in NRW im Live-Ticker) zieht es seit einiger Zeit zahlreiche Touristen in Gebiete mit Schnee im bevölkerungsreichsten Bundesland. Doch obwohl sich das Winter-Wetter nun scheinbar verabschiedet hat, gibt es noch Hoffnung auf eine verschneite Landschaft.

Städte wie Winterberg im Sauerland warnen immer wieder vor einer Anreise in den Schnee. Nun können die dort heimischen Bewohner zunächst etwas durchatmen. Denn in den nächsten Tagen sollen die Temperaturen in NRW steigen.

Der Schnee scheint eine magische Anziehungskraft auf Besucher zu haben. Schon mehrfach mussten beliebte Ski- und Rodelgebiete wegen eines zu großen Corona-Risikos gesperrt werden. Nun könnte mit dem Andrang erstmal Schluss sein.

Kein Winter-Wetter in NRW – kaum neuer Schnee in Sicht

In den tieferen Lagen ist zunächst Schluss mit dem Winter-Wetter in NRW. Die Temperaturen sollen heute (11. Januar) bis auf 6 Grad im Rheinland und am Niederrhein ansteigen, in Ostwestfalen sind immerhin 3 Grad Celsius möglich.

Im Bergland, das in der vergangenen Woche mit viel Schnee versorgt wurde, sollen heute weniger Flocken fallen. Die Experten vom Deutschen Wettterdienst (DWD) erwarten „zeitweise geringfügigen Schneefall oder Schneegeriesel“ bei Werten bis -1 Grad.

Etwas mehr Schnee soll dann dort in der Nacht zu Dienstag hinab rieseln. Für Gebiete in NRW oberhalb von 400 bis 500 Metern spricht der DWD daher eine Warnung vor Glätte und „stürmischen Böen“ aus. In vielen anderen Regionen gibt es statt weißen Flocken in der Nacht allerdings Regen.

Windige Warnung: Sturmböen können das Ruhrgebiet treffen

Im Verlauf vom Dienstag (12. Januar) soll sich das Wetter kaum ändern. Allerdings gibt es auch für das Ruhrgebiet eine Warnung vor Sturmböen mit zeitweise Regen. Im Bergland steigt die Grenze für Schneefall oder Schneeregen auf 600 Meter.

Im Ruhrgebiet und weiteren Teilen von NRW gibt es eine Warrnung vor Sturmböen.

Eine Fahrt dorthin zum Rodeln ist kaum lohnenswert, da die Temperaturen in den höheren Lagen auf maximal fünf Grad ansteigen, in den tiefer liegenden Gebieten können sogar bis zu 8 Grad erreicht werden.

Durch die Tiefstwerte von -1 bis -3 Grad gibt es aber für das Bergland eine Warnung vor Frost und Glätte, sodass Autofahrer dort Vorsicht walten lassen sollten.

Regen-Wetter statt Schnee – warme Temperaturen für NRW erwartet

Auch am Mittwoch (13. Januar) ist das von vielen Bewohnern geliebte Winter-Wetter in weiter Ferne, sodass der Schlitten getrost zuhause bleiben kann. Das Wetter soll „wechselnd bis stark bewölkt und meist trocken“ sein. Dabei wirken die Temperaturen von bis zu 6 Grad vergleichsweise fast schon frühlingshaft.

Regen-Wetter ist für viele Teile von NRW angesagt.

Erst zum Ende der Woche könnte der typische Winter in einige Teile von NRW zurückkehren. In der Nacht zu Donnerstag (14. Januar) rechnet der Deutsche Wetterdienst mit „von Westen her aufziehender starker Bewölkung und nachfolgend Schnee“, wie es online heißt. Dazu gibt es eine Abkühlung auf +2 bis -1 Grad, im Bergland bis -4 Grad. Daher herrscht erneut Glättegefahr.

Doch lange wird der Schnee um die Städte herum vermutlich nicht liegen bleiben, denn tagsüber steigen die Temperaturen auf 0 bis 4 Grad, in höheren Lagen auf -1 Grad.

Im Video: Hoffnung auf Winter-Comeback steigt

Winter-Comeback in NRW - Welche Region sich auf Schnee freuen darf

In der Nacht zu Freitag (15. Januar) soll sich der Südwesten von NRW über etwas Schnee freuen können. In den anderen Gebieten soll das Wetter hingegen trocken bleiben. Die Tiefstwerte sollen bei -1 bis -4 Grad liegen, im Bergland bei bis -6 Grad. Dazu besteht erneut Glättegefahr. Es bleibt also aktuell abzuwarten, ob der Winter am Wochenende nach NRW zurückkehrt. Experten gehen aber davon aus, dass es noch genug Gelegenheiten gibt, um den Schnee zu genießen. Denn das Winter-Wetter könnte bis in den Februar hinein über NRW ziehen.

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