Verstecke finden

Schnecken bekämpfen: Hausmittel im Herbst einsetzen und für Frühling vorbeugen

Vor allem Nacktschnecken können schnell zu einem Problem im Garten werden. Daher lohnt es sich sehr, im Herbst Schneckeneier zu suchen und zu entfernen.

Dortmund – Über kaum einen Plagegeist sind sich Gartenbesitzer so einig: Schnecken sind keine gern gesehenen Gäste im Gemüsebeet und auf den Blumen – zumindest, solange es sich nicht um die hübschen Weinbergschnecken handelt. Im Herbst läuft die Eierproduktion der Tiere auf Hochtouren. Wer im nächsten Jahr die Zahl der unerwünschten Schädlinge verringern möchte, sollte die Eier suchen und entfernen, auch um eine mögliche Plage zu verhindern, wie 24garten.de berichtet.

Schnecken: Im Herbst Eier suchen und entsorgen, um Plage zu verhindern

Schnecken fressen nicht immer nur mutwillig den Salat im Beet, sie sind oftmals auch Nützlinge. Die unter Naturschutz stehenden Weinbergschnecken sind sogar eine prima Sache im Garten, denn sie vertilgen die frisch abgelegten Eier vieler Nacktschnecken, erklärt der Naturschutzbund Deutschland.

Die Spanische Wegschnecke, die laut Geo.de bis auf Indische Laufenten nur wenige natürliche Feinde hat, legt im Herbst bis zum Dezember aber bis zu 400 Eier, die zu einem Problem werden können. Wer diese sucht und entfernt, spart sich im nächsten Jahr viel Arbeit durch das Aufsammeln der ausgewachsenen Tiere und mit anderen Bekämpfungsmaßnahmen.

Schnecken sind im Garten nicht gerne gesehen.

Schnecken im Garten loswerden: Eier dringend vernichten

Zu erkennen sind die Schneckeneier als kleine weißgelbliche Kügelchen, in etwa in der Größe eines Stecknadelkopfes. An diesen Orten im Garten sollten Sie nach den Gelegen Ausschau halten:

  • In Laub- und Komposthaufen
  • Unter Steinen, oft auch am Rand eines Weges
  • Unter Mulch und Moos
  • In Ritzen und Spalten im Boden
  • Unter Pflanzenkübeln und Eimern

Diese Verstecke sollte man im Herbst regelmäßig absuchen. Einmal gefunden, kann man die Eier zerdrücken oder entsorgen. Alternativ empfiehlt der Norddeutscher Rundfunk, die Eier frei liegenzulassen, sodass sie vertrocknen oder eine nahrhafte Futterquelle für Igel und Vögel sind.

Rubriklistenbild: © blickwinkel/Imago

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