Garten in Gefahr

Schädlinge bekämpfen: Neues Insekt richtet enormen Schaden bei Pflanzen an

Hobbygärtner haben es mit Schädlingen nicht leicht. Jetzt verbreitet sich ein neues Ungeziefer in deutschen Gärten und schadet der Pflanzenwelt.

Dortmund – Im Einklang mit der Natur zu gärtnern ist nicht immer einfach. Vor allem, weil Schädlinge jedes Jahr Pflanzen und die erhoffte Ernte in Gefahr bringen. Ein weiteres Insekt soll sich jetzt in den Gärten breit gemacht haben und sorgt für Unmut bei Hobbygärtnern.

SchädlingArgentinische Ameise
ArtDrüsenameise
UrsprungSüdamerika

Hobbygärtner aufgepasst: Eingeschlepptes Insekt sorgt für Schäden im Garten

Bei dem neuen Schädling handelt es sich um die Argentinische Ameise. Das Insekt kommt ursprünglich aus Südamerika und wurde mit der Zeit nach Deutschland eingeschleppt. Jetzt verbreitet sie sich in deutschen Gärten und ist verantwortlich für Schäden in großem Ausmaß.

Die Argentinische Ameise ist zwar nur sehr klein, tritt jedoch in großen Massen auf und kann so zahlreiche Pflanzen, Nektar und Lebensmittel aus der Küche vernichten. Die gefräßigen Tiere verdrängen zum Teil bereits heimische Insektenarten, die für die Bestäubung der Pflanzen sorgen. Eine Folge davon könnte eine Verschlechterung der Bodenqualität und das Kippen von Ökosystemen sein (mehr zu Garten bei RUHR24).

Hobbygärtner aufgepasst: Argentinische Ameise verursacht Schäden in doppelter Weise

Die Argentinische Ameise ist deutlich kleiner als heimische Ameisenarten. Sie hat eine hell- bis dunkelbraune Färbung. Einen Vorteil hat die Argentinische Ameise jedoch. Sie ernährt sich insbesondere von der Milch von Blattläusen und stellt damit einen natürlichen Feind für die Schädlinge dar. Dennoch richtet sie auch erhebliche Schäden an den Pflanzen an.

Blattläuse scheiden Honigtau aus und locken damit auch Ameisen an (Symbolbild).

Es gibt bereits zahlreiche Tipps, wie man Ameisen im Garten wieder loswerden kann. Ob diese Mittel auch gegen die Argentinische Ameise helfen, bleibt abzuwarten. Für den Menschen ist sie allerdings ungefährlich.

Rubriklistenbild: © Benjamin Horn/Imago

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