Darauf kommt es an

Salat zubereiten: Worauf man unbedingt achten sollte

Salat Tomate Schale
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Bei der Zubereitung von frischem Salat können einige Fehler passieren.

Ein knackiger Salat ist nicht nur richtig lecker, sondern auch gesund. Allerdings können bei der Zubereitung auch einige Fehler passieren.

Dortmund - Grüne Blätter, Gemüse und ein Dressing - schon ist der Salat fertig. Oder doch nicht? Wer das gesunde Gericht gerne als Hauptspeise isst, hat dabei vielleicht schon Fehler gemacht. Denn bei der Zubereitung sollte man ein paar Punkte beachten.

Salat kaufen und zubereiten: Darauf sollte man schon beim Einkauf achten

Das fängt schon beim Kaufen von Salat an. Ob Kopfsalat, Eisbergsalat, Feldsalat, Spinat oder Chicorée: die grünen Blätter bestehen zum Großteil aus Wasser und sind nicht für lange Haltbarkeit bekannt. Schon beim Einkaufen sollte man laut Edeka darauf achten, dass der Strunk möglichst „hell und frisch wirkt“.

Wenn der Strunk schon angelaufen ist, kann man den Salat trotzdem essen. Er sollte dann aber zügig verbraucht werden. Unabhängig der vielen Sorten gilt: je fester die Blätter sind, desto länger kann man den Salat noch lagern. Mit ein paar Tricks wird aber auch älterer Salat wieder knackig und frisch.

Salat zubereiten und essen: Diesen Fehler sollte man unbedingt vermeiden

Ab einer gewissen Menge machen auch die Blätter vom Salat satt. Allerdings ist es besser und sinnvoller andere Bestandteile in das gesunde Gericht zu integrieren. Wie grundsätzlich in der Ernährung sollte man auch beim Salat auch Ausgewogenheit und Abwechslung setzen.

Eine gesunde Möglichkeit, den Salat zu erweitern, sind Proteine. Die werden oft vergessen, aber halten lange satt. Gute Eiweißquellen für den Salat sind laut garten24.de* beispielsweise Käsesorten wie Feta oder Eier. Wer sich vegan ernährt oder aus gesundheitlichen Gründen auf tierische Produkte verzichten will, kann auf Nüsse, Linsen, Bohnen oder Kichererbsen zurückgreifen. Aber auch Fisch, hochwertiges Fleisch, Tofu oder andere Fleischalternativen passen zum Salat.

Welches Gemüse im Salat landet ist dem eigenen Geschmack überlassen.

Salat essen und zubereiten: Verschiedene Sorten machen das Gericht noch gesünder

Ein weiterer Fehler bei der Salatzubereitung: Nur eine Sorte Salat benutzen. Es wäre viel sinnvoller verschiedene Sorten zu mischen, denn die Inhaltsstoffe und Eigenschaften unterscheiden sich. Wenn man mehrere Sorten mischt, erhält der Körper in der gleichen Portionsgröße mehr Mineralstoffe und Vitamine. Auch geschmacklich ist es eine Abwechslung, wenn neben dem klassischen Kopfsalat noch Spinat, Krautsalat oder gar Rotkohl untergemischt wird.

Denn Geschmack sollte der Salat vor allem durch die Zutaten erhalten und nicht durch ein fettiges Dressing. Ausgerechnet hier lauert aber der wohl größte Salatfehler und Trugschluss. Denn hinter gekauften Salatsoßen stocken oft echte Kalorienbomben. Mayonnaise, Zucker und Geschmacksverstärker schmecken vielleicht gut, aber machen den Salat nicht gerade gesünder.

Video: Woran erkenne ich gutes Olivenöl

Am besten ist es, das Dressing selbst zu machen. Joghurt, Essig, Senf, Gewürze, Kräuter, Öle und mehr sind hierfür geeignet. Vorsicht: auch Olivenöl ist kalorienreich und sollte daher nur in Maßen benutzt werden.

Fehler beim Salat essen: Auf Brot besser verzichten

Zu wenig Kalorien sollten es im Salat aber auch nicht sein. Vor allem dann nicht, wenn das Gericht als Hauptseite serviert wird und sättigen soll. Doch gerade bei Diäten machen viele genau diesen Fehler, den Salat möglichst kalorien- und fettarm zuzubereiten. Wie schon beschrieben sollte der Salat besser mit hochwertigen Proteinen, Vitaminen und Mineralstoffen angereichert werden. Dabei kommt es auch auf den eigenen Geschmack an. Auch Obst wie Beeren, Feige oder Mango können in der richtigen Kombination lecker sein.

Das Problem: Wenn alle genannten Fehler begangen werden, begibt man sich früher oder später auf die Suche nach einem anderen Sattmacher. Brot beispielsweise passt gut zum Salat. Auf Weißbrot oder gar Croûtons sollte man dabei aber nicht zurückgreifen. Beides hat weniger Ballaststoffe als reichhaltiges Vollkornbrot. Und grundsätzlich gilt sowieso: Ein guter Salat macht auch ohne Brot satt.

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