Einfache Lifehacks

Rührei richtig zubereiten: Welche Fehler vermieden werden sollten

Rührei zuzubereiten ist längst nicht so einfach, wie es zunächst klingen mag. Bei der Zubereitung machen viele eine ganze Menge falsch.

NRW – Rührei ist ein absoluter Klassiker, der zu beinahe jeder Tageszeit passt. Bei vielen, die anfangen Kochen zu lernen, steht es deshalb ganz oben auf der Liste. Aber tatsächlich machen die meisten einen entscheidenden Fehler.

Rührei richtig machen: Das sind die Grundlagen für das Rezept

Wer am Ende ein fluffiges bis cremiges Rührei auf seinem Teller haben möchte, sollte dabei einiges beachten, wie Merkur berichtet. Denn auch bei einem scheinbar simplen Gericht mit wenigen Zutaten kann viel schiefgehen.

Doch immer der Reihe nach. Was macht ein Rührei überhaupt aus? Dem Duden nach ist es eine Speise aus Eiern, die verquirlt in der Pfanne zum Stocken gebracht werden. Klingt einfach, doch schon beim Aufschlagen der Eier können Fehler passieren.

Eier sollte man für ein Rührei niemals direkt in der Pfanne aufschlagen

Besonders beliebt ist nämlich die Methode, die Eier direkt in die Pfanne zu schlagen und sie anschließend darin zu verquirlen. Genau hier liegt aber ein häufiger Fehler, der dazu führt, dass die Eier sich nicht richtig vermischen und das angestrebte, leckere Rührei eher in einer ungleichmäßigen Masse endet.

Gelingsicherer ist es, die Eier zunächst in einer Schüssel aufzuschlagen. Für eine Portion reichen zwei bis drei Eier. Aber Vorsicht: Die Eier sollten nicht am Rand der Schüssel geknackt werden, sonst landet schnell ein Stück der Schale in der Eier-Masse (mehr Ratgeber und Lifehacks auf RUHR24.de).

Gabel, Schneebesen oder Pürierstab: Womit das Rührei verquirlt wird, ist ganz egal

Wenn die Eier sauber in der Schüssel gelandet sind, sollten sie gründlich aufgeschlagen werden bis eine homogene Masse mit vielen Luftbläschen entstanden ist. Welches Hilfsmittel dabei benutzt wird, ist eine Geschmacksfrage. Theoretisch reicht eine Gabel, doch auch ein Schneebesen und sogar ein Pürierstab führen zum Ziel.

Im nächsten Schritt geht es ans Würzen: Salz und Pfeffer sowie optional andere Gewürze und Kräuter passen zum Rührei. Auch hier kommt es auf die eigenen Vorstellungen an. Wer mag, kann auch einen Schuss Milch oder Sahne hinzugeben.

Rührei in der Pfanne zubereiten: So geht es richtig

Den nächsten verbreiteten Fehler machen viele, wenn es darum geht, die Eier in die Pfanne zu lassen. Bei Rührei sollte man diese nämlich nicht zu heiß werden lassen, bevor die Eier hineingegeben werden. So geht es richtig:

Wenn die Pfanne auf dem Herd steht, etwas Butter hinzufügen. Wenn die Butter gerade anfängt zu schmelzen, aber noch nicht ganz flüssig ist, können man das Rührei schon dazu schütten. Das Ganze sollte dann bei mittlerer Hitze gegart werden. Auch bei einem klassischen Frühstücksei kann man einiges beachten.

Diese Fehler sollte man vermeiden, wenn man Rührei zubereitet

Außerdem sollte man nicht wild in der Pfanne herumrühren. Das Rührei braucht nämlich Zeit und eine ruhige Hand. Es reicht völlig aus, das gestockte Ei immer wieder von außen in die Mitte zu schieben. Insgesamt kann es acht bis zehn Minuten dauern, bis das Rührei komplett gestockt ist.

Ein Fehler zum Schluss verdirbt aber ziemlich sicher jedes Rührei: Man sollte nämlich auf keinen Fall warten, bis das Gericht komplett durch und fest ist. Rührei sollte aus der Pfanne genommen werden, wenn es noch matschig, aber nicht mehr flüssig ist. Das Ei ist so heiß, das es auf dem Teller noch nachgart und so seine perfekte Konsistenz entwickelt. In der Pfanne wird es leider nur trocken und zäh.

Rubriklistenbild: © Armin Weigel/dpa; Collage: RUHR24

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