Garten-Tipps

Rückschnitt im Januar: Diese Pflanzen brauchen jetzt dringend Pflege

Das Jahr ist noch jung, trotzdem gibt es bereits die ersten Arbeiten im Garten. Vor allem einige Pflanzen profitieren von einem Rückschnitt im Januar.

Dortmund – Im Winter werfen die meisten Pflanzen ihre Blätter ab und treiben keine Früchte aus. Wer jetzt jedoch denkt, dass es deshalb keine Arbeit im Garten zu tun gibt, irrt sich.

Im Herbst werden viele Gärten für den Winter fit gemacht, selbst das herabgefallene Laub lässt sich sinnvoll nutzen, wenn man es beispielsweise kompostiert. Einige Pflanzen können den Winter auch draußen im Garten verbringen. Doch es gibt auch Pflanzen, um die sich Gartenfreunde im Winter kümmern müssen. Vor allem einige Bäume und Sträucher freuen sich über einen Rückschnitt im Januar.

Garten-Tipp: Diese Pflanzen profitieren von einem Rückschnitt im Januar

Schneidet man Pflanzen im Garten zurück, kommt es darauf an, was man erreichen möchte, berichtet hna.de. Jede Pflanze hat unterschiedliche Ansprüche, bestimmten Obstbäumen und Beerensträuchern tut ein Rückschnitt im Januar gut:

  • Obstbäume: Ob Apfelbaum, Birnbaum oder Quitte – viele Obstbäume profitieren von einem Rückschnitt im Januar. Das liegt daran, dass ein später Rückschnitt das Wachstum der neuen Triebe hemmt. Die Bäume wachsen dadurch etwas langsamer. Der Winter-Schnitt eignet sich vor allem dann, wenn man die Krone seines Baumes ausdünnen und luftiger machen möchte, schreibt das Magazin Mein schöner Garten.
  • Beerensträucher: Sträucher, die Früchte austreiben, müssen unbedingt vor dem Frühjahr zurückgeschnitten werden. Das regt ihr Wachstum an und sorgt dafür, dass kräftige Triebe gebildet werden, berichtet myhomebook.de. Wer seine Sträucher im Herbst nicht zurückgeschnitten hat, sollte das jetzt dringend nachholen.
Viele Sträucher und Bäume brauchen auch im Januar einen Rückschnitt.

Beim Zurückschneiden von Obstbäumen unterscheidet man zudem in zwei Schnittweisen. Jüngere Obstbäume sollten jedes Jahr zurückgeschnitten werden, man spricht von einem Erziehungsschnitt. Bei älteren Bäumen hingegen reicht es auch jedes zweite Jahr oder nur alle paar Jahre einen Rückschnitt zu machen, man spricht bei ihnen von einem Verjüngungsschnitt, berichtet myhomebook.de.

Pflanzen im Garten im Januar zurückschneiden: Warum lohnt sich der Winter-Rückschnitt?

Im Winter lassen sich einige Pflanzen im Garten zurückschneiden, ohne dabei geschädigt zu werden. Das liegt daran, dass sich die Pflanzen in einer Saftruhe befinden, berichtet das Portal garten.de. Während dieser Ruhephase befindet sich kaum Pflanzensaft in den Ästen von Bäumen und Sträuchern. Der Winter-Schnitt dient vor allem als Formschnitt und zur Optimierung der Krone. Abgestorbene Triebe sollten entfernt und ausladende oder wuchernde Äste gekürzt werden.

Tipp für Hobbygärtner: Es darf für den Rückschnitt im Januar nicht zu kalt sein

Auch wenn der Rückschnitt im Januar ein Winter-Schnitt ist, darf es nicht zu kalt sein. Bei Minusgraden und Frost lässt man den Garten besser in Ruhe und schneidet nicht. Das liegt daran, dass die Schnitte sonst glatt werden können und splittern. Dadurch wird ein Pilzbefall begünstigt. Außerdem sollte das Wetter nicht zu feucht sein, schreibt garten.de.

Rubriklistenbild: © Westend61/Imago

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