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Bratwurst-Rückruf wegen grobem Fehler – auch Rewe und Edeka betroffen

Verbraucher sollten vor dem Verzehr einer bestimmten Bratwurst vorsichtig sein. Ein Rückruf wurde jetzt veröffentlicht.

Dortmund – Im Sommer läuft die Grillsaison auf vollen Touren. Grillkäse, Gemüsespieße und Bratwürste dürfen dabei oftmals nicht fehlen. Doch jetzt ist Vorsicht geboten. Denn Verbraucher, die gegen Senf allergisch sind, sollten einen Blick auf die Verpackung ihrer Bratwürste werfen. Es gibt einen Rückruf.

Rückruf von Bratwurst: Fataler Fehler bei Grillwurst hat Folgen für die Gesundheit

Aufgrund einer fehlenden Kennzeichnung kann der Verzehr der von bestimmten Bratwürsten schwere Folgen haben. Ein Rückruf wurde jetzt veröffentlicht, wie Merkur.de berichtet.

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit informierte über den Verkaufsstopp. Betroffen sind Rostbratwürste des Herstellers „Bleyer & Wichert“.

Bei einer Qualitätskontrolle wurde festgestellt, dass sich im Produkt „Senf“ befindet. Die Zutat wurde allerdings nicht gekennzeichnet. Dabei ist „Senf“ ein verpflichtend zu kennzeichnendes Allergen. Doch diese Kennzeichnung fehlt auf dem Produkt.

Rückruf von Rostbratwürsten – auch Edeka und Rewe sind betroffen

Betroffen ist die 350-Gramm-Packunge mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 12. August bis 25. September. Kunden mit einer Senfallergie werden gebeten, das Produkt nicht zu essen.

Die Rostbratwurst wurde in den Bundesländern Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein verkauft. Hauptsächlich sind die Supermärkte Rewe und Edeka betroffen. Folgende Details sind über den Rückruf der Wurst bekannt:

Produktbezeichnung Kleine Rostbratwürstel 14x25g
HerstellerFa. Bleyer & Wichert GmbH & Co. KG - Die Wurstmanufaktur
Grund des RückrufesFehlende Kennzeichnung des Allergens 'Senf'
Betroffenes Mindesthaltbarkeitsdatum12. August bis 25. September
Betroffene BundesländerHamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein
Betroffene MärkteEdeka und Rewe
Diese Wurst ist von einem Rückruf betroffen.

Symptome einer Senfallergie ähneln den Symptomen einer Nahrungsmittelallergie, wie die Seite gesund-vital.de schreibt. Es können Magen-Darm-Beschwerden wie Erbrechen und Durchfall auftreten. Ausschlag und Symptome wie Husten und Schnupfen können ebenfalls mögliche Begleiterscheinungen sein.

Rückrufe und Warnungen im Einzelhandel – hier kann es gefährlich werden

Immer wieder werden Verbraucher durch Rückrufe vor dem Konsum bestimmter Produkte gewarnt. Auch bei Lidl wurde kürzlich ein Rückruf bekannt, der für Allergiker verheerende Folgen haben kann. Hierbei wurde Sellerie in der Petersilie gefunden, was für einige Menschen sehr gefährlich werden kann.

Daneben wurde vor einigen Tagen ein Rückruf von getrocknetem Bockshornkleeblätter veröffentlicht. Der Hersteller warnt vor dem Verzehr, da das Produkt von Salmonellen befallen sein könnte.

Rubriklistenbild: © Wolfgang Spitzbart/Imago

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