Warnung für Verbraucher

Deutschlandweiter Wurst-Rückruf: Gefährliche Bakterien entdeckt

Deutschlandweit wird Wurst zurückgerufen. Der Rückruf ist notwendig, weil Bakterien in dem Nahrungsmittel Gefahr für die Kunden bedeuten können.

  • Es gibt zurzeit einen neuen Rückruf.
  • Betroffen ist Wurst aus der Dose eines bestimmten Herstellers.
  • Das betroffene Produkt wurde in ganz Deutschland verkauft und kann für bestimmte Menschen äußerst gefährlich werden.

Nordrhein-Westfalen – Eine Warnung gilt derzeit vor einer beliebten Wurst. Bei vier Sorten des Wurstherstellers E. Zimmermann kann Gefahr für den Verbraucher einhergehen. Nun gibt es einen Rückruf für das Produkt.

Betrieb

Fleischwerke E. Zimmermann GmbH & Co. KG

Adresse

Edmund-Zimmermann-Straße 29, 86470 Thannhausen

Telefonnummer

08281/9080

Gründung

1894

Rückruf von Wurst: Warnung vor "Bio Münchner Weißwürste in der Dose"

Doch um welches Produkt handelt es sich? Zurückgerufen werden "BIO Münchner Weißwürste in der Dose" der Fleischwerke E. Zimmermann (alle Service-Nachrichten auf Ruhr24.de).

Im Rahmen von Eigenkontrollen wurden in den Dosen eine mikrobiologische Abweichung festgestellt. Durch die Bakterien droht Gesundheitsgefahr, Magen-Darm-Beschwerden können die Folge sein.

Bundesweiter Rückruf: Warnung vor gefährlichen Mikroorganismen

Für ältere Menschen, Kinder und Schwangere kann der Verzehr der Weißwürste aus der Dose gefährlich werden. Durch die Verunreinigung der Dosen droht aber noch eine weitere Gefahr.

So könnten Fäulnisgase entstehen, die zu einer sogenannten Bombagenbildung führen können. So bezeichnet man das starke Aufblähen und die anschließende Verformung der Dose.

Rückruf: Vor diesem beliebten Lebensmittel wird gewarnt

  • Artikel: BIO Münchner Weißwürste in der Dose
  • Chargennummer: 20649 und 20599
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 31. Juli 2021 und 31. Mai 2021
Diese Weißwürste der Firma E. Zimmermann werden derzeit zurückgerufen. In ihnen könnten sich gefährliche Mikroorganismen befinden.

Die BIO Münchner Weißwürste aus der Dose von E. Zimmermann werden bundesweit in Bio-Supermärkten verkauft. Kunden, die die betroffenen Würste aus der Dose gekauft haben, werden nun gebeten, die Dosen ordnungsgemäß zu vernichten. Andere Chargen sind von dem Produktrückruf nicht betroffen, wie das Unternehmen mitteilt.

Weißwürste aus der Dose werden aktuell zurückgerufen: Kaufpreis wird erstattet

Man kann sich von dem Konzern E. Zimmermann den Kaufpreis der zurückgerufenen Weißwürste aus der Dose erstatten lassen. Dazu müssen Verbraucher das Etikett der Dose an folgende Adresse versenden: Fleischwerke E. Zimmermann, Edmund-Zimmermann-Straße 29, 86470 Thannhausen.

Alternativ ist aber auch der Kundenservice unter der Telefonnummer 08281/908 308 erreichbar oder Kunden können sich mit dem Etikett an die Verkaufsstelle wenden.

Rückruf von Wurst nicht der erste im Jahr 2020

Das ist jedoch nicht der erste Rückruf von Wurst in diesem Jahr. Zuletzt rief der Supermarkt Kaufland Wurst aus dem Glas zurück – diese wurden besonders häufig bei den Hamsterkäufen wegen des Coronavirus gekauft.

In der Oederander Land-Leberwurst aus dem Glas wurden Glasteile gefunden. Das sei zwar nur in einem Fall passiert, dennoch wurden im März 2020 vorsichtshalber alle Gläser mit der Chargennummer zurückgerufen.

Ebenso wurden Glassplitter in einer beliebten Sauce bei Edeka und Marktkauf gefunden.

Rubriklistenbild: © Robert Michael/ZB, Fleischwerke E. Zimmermann; Collage: RUHR24