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Tomaten-Rückruf: Bundesamt warnt jetzt Kunden vor Ekel-Fund

Ein Lebensmittel-Händler ruft seine Tomaten zurück. Sie könnten mit Pilzen belastet sein.

Hamburg – Wegen eines ungewöhnlichen Funds muss ein Lebensmittelhersteller seine Tomaten aus dem Verkauf nehmen. Grund für den Rückruf sind demnach Rückstände eines Pilzes.

ProduktrückrufEingelegte Tomaten
HändlerDovgan GmbH, Hamburg
GrundPilzbefall (Mehltau)

Produktrückruf von eingelegten Tomaten: Mehltau gefunden – „nicht zum Verzehr geeignet“

Von dem Rückruf betroffen sind eingelegte Tomaten. Sie wurden von der Dovgan GmbH mit Sitz in Hamburg verkauft. Diese weist in ihrem Rückruf nun darauf hin, dass bei dem darin verarbeiteten Dill im Labor ein Befall mit Mehltau festgestellt wurde (weitere Rückrufe und Warnungen auf RUHR24).

Dabei handelt es sich um eine durch Pilze hervorgerufene Pflanzenkrankheit. Auch für Kunden hat der Rückruf Folgen: „Das Produkt ist zum Verzehr ungeeignet“, warnt der Hersteller. Wirklich giftig ist Mehltau nicht. Kinder, ältere Menschen oder Allergiker können jedoch gesundheitliche Probleme bekommen, wenn sie damit befallene Lebensmittel essen.

Tomaten-Rückruf: Händler aus Hamburg warnt vor Verzehr von Waldiben Pomidory

Von der aktuellen Rückrufaktion ist folgendes Lebensmittel betroffen:

  • Name: Waldiben eingelegte Tomaten Pomidory
  • Menge: 695g
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 20.10.2024.G
  • Händler: Dovgan GmbH, Hamburg
Der Hersteller Dovgan ruft eingelegte Tomaten zurück.

Laut Hersteller ist ausschließlich das Tomaten-Produkt mit dem genannten MDH von dem Rückruf betroffen. Kunden finden diese Angabe auf dem Deckel des Tomatenglases. Es ist nicht der erste Rückruf von Tomaten.

Rückruf von Tomaten: Bundesamt für Verbraucherschutz warnt Kunden in 14 Bundesländern

Die eingelegten Tomaten wurden unter anderem im Online-Shop des Händlers verkauft. Laut Bundesamt für Verbraucherschutz gilt die Warnung für 14 Bundesländer, darunter auch Nordrhein-Westfalen.

In der Regel können Kunden die zurückgerufene Ware dort umtauschen, wo sie gekauft wurde. Weitere Angaben dazu macht das Unternehmen in dem Rückruf jedoch nicht (Kontakt zum Händler).

Rubriklistenbild: © Moritz Frankenberg/dpa, Collage: RUHR24

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