Hersteller wiederholt betroffen

Rückruf von Soße: Nicht der erste Bakterien-Fund bei dem Hersteller

Derzeit gibt es erneut einen Lebensmittelrückruf. Eine Soße ist mit Salmonellen verunreinigt. Für Verbraucher besteht Gesundheitsgefahr.

Deutschland – Das Portal Lebensmittelwarnungen.de des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) warnt aktuell vor einer Soße, die in NRW, Rheinland-Pfalz und Thüringen verkauft wurde. Sie ist mit Salmonellen belastet (weitere Rückrufe und Warnungen auf RUHR24).

Bundesamt für Verbraucherschutz und LebensmittelsicherheitBehörde
Gründung2002
SitzBraunschweig, Niedersachsen

Rückruf von Soße – Gesundheitsgefahr durch Salmonellen

Die betroffene Soße sollte auf keinen Fall mehr verzehrt werden. Denn Salmonellen in Lebensmitteln können zu ernsthaften Magen-Darm-Erkrankungen führen.

Wie das Robert Koch-Institut (RKI) erklärt, kann es bei dieser Lebensmittelinfektion zu einer akuten Darmentzündung mit plötzlich einsetzendem Durchfall sowie Unwohlsein kommen. Weitere Symptome seien außerdem Fieber, Bauch- und Kopfschmerzen sowie teilweise Erbrechen.

Die Symptome halten oftmals mehrere Tage lang an. Besonders gefährdet sind laut RKI Menschen mit geschwächtem Immunsystem, Kleinkinder und Senioren. Hier seien in seltenen Fällen auch schwerere Verläufe mit hohem Fieber und Sepsis möglich.

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Aktueller Rückruf wegen Salmonellen – diese Soße ist betroffen

Bei dem vom Rückruf betroffenen Produkt handelt es sich um das folgende:

  • Produkt: AL-BURJ Tahini (Sesam) Pistazien-Soße (800g-Becher)
  • Haltbarkeit: 07/2022
  • Hersteller: Al Safir Handels GmbH
Wird wegen Salmonellen zurückgerufen: AL-BURJ Tahini (Sesam) Pistazien-Soße

Soßen-Rückruf wegen Salmonellen – wichtige Infos für Kunden

Von eben diesem Hersteller mit Sitz in Erfurt wurde erst kürzlich ein Halva zurückgerufen. Die Süßigkeit ist ebenfalls mit den Bakterien belastet. Das Portal Lebensmittelwarnungen.de rät Betroffenen, die eines der mit Salmonellen verunreinigten Produkte gegessen haben und anhaltende Symptome entwickeln, einen Arzt aufzusuchen.

Zur Art und Weise der Rückerstattung macht das Portal keine Angaben. In der Regel erhalten Kunden aber im Falle eines Rückrufes ihr Geld zurück – auch ohne Vorlage des Kassenbons. 

Rubriklistenbild: © Sven Hoppe/dpa; Collage: RUHR24

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