Gefahr bei Sesseln

Rückruf bei Möbelkette – es droht Erstickungsgefahr

Wer zuletzt Möbel bei Maisons du Monde gekauft hat, sollte aufpassen: Einige Sessel sind defekt. Es herrscht Erstickungsgefahr.

Dortmund – Weihnachten steht vor der Tür. Die Innenstädte sind entsprechend dekoriert, Geschäfte locken mit Angeboten für Geschenke. Doch wer für seine Kinder süße Möbelstücke bei Maisons du Monde gekauft hat, sollte aufpassen. Sie könnten von einem Rückruf betroffen sein.

Rückruf bei Möbelkette: Erstickungsgefahr bei Sesseln droht

Es handelt sich dabei um verschiedene Sessel in Tierform. Von dem Rückruf betroffen sind allerdings nur Sessel, die vor dem 13. Oktober 2022 verkauft wurden. Die Sicherheit von Kindern ist bei betroffenen Möbelstücken gefährdet (weitere Rückrufe und Warnungen bei RUHR24).

Konkret ist der Grund für den Rückruf: „Die Sessel weisen Bohrungen auf, durch die man an die Polsterung gelangen kann, woraus eine Erstickungsgefahr entstehen kann“, teilt Maisons du Monde in einer Mitteilung vom 15. Dezember mit.

Rückruf bei Maisons du Monde: Kindersessel können defekt sein

Betroffen sind von dem Rückruf bei Maisons du Monde folgende Tier-Sessel:

  • Sessel Dino 193853
  • Sessel Koala 193605
  • Sessel Safari 206743
  • Sessel Monkey 225856
  • Sessel Leopard 225859
  • Sessel Renard 215447
Bei Maisons du Monde gibt es einen Rückruf von Tiersesseln. Es besteht Erstickungsgefahr.

Zu Beginn des Jahres musste Maisons du Monde schonmal eine Teekanne und ein Spielgerät zurückrufen. Durch Fehler in der Herstellung drohten Verbrühungen und Verletzungen.

Rückruf von Sesseln: Maisons du Monde warnt vor Erstickungsgefahr vor Weihnachten

Wer von dem aktuellen Rückruf betroffen ist, kann sich einfach an das Möbelhaus wenden. Der Kundenservice steht in Frankreich, dem Vereinigten Königreich, Österreich, Luxemburg, Portugal, den Niederlanden, Belgien, Italien, der Schweiz, Spanien und natürlich Deutschland zur Verfügung. Die Nummern für die jeweiligen Länder sind in der Mitteilung der Kette hinterlegt.

Wer also seinen Kindern zu Weihnachten einen Tier-Sessel von dem Möbelunternehmen schenken wollte, sollte zunächst checken, wann der Sitz gekauft wurde und die Zulassungsnummer prüfen. Sonst droht möglicherweise eine böse Überraschung nach den Festtagen.

Rubriklistenbild: © Chai von der Laage/Imago

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