Wichtige Kundeninformation

Rückruf bei Penny – Konserve wird wegen Verunreinigung zum Risiko

In vereinzelten Konservendosen von Penny wurden Glassplitter gefunden. Für Kunden des Discounters nicht ganz ungefährlich. Es gibt daher einen Rückruf.

Dortmund – Wahrscheinlich ist nahezu in jedem Haushalt in Deutschland eine Dose Mais in der Vorratskammer zu finden. Kunden, die Mais bei Penny kaufen, sollten jedoch ihren Einkauf überprüfen. Der Discounter muss einen Rückruf veranlassen, weil Fremdkörper entdeckt wurden.

Rückruf von Mais in der Dose – Gesundheitsrisiko wegen Verunreinigung

Penny teilt seinen Kunden mit, dass der Lieferant Szatmári Konzervgyár kft. aus Ungarn, den Discounter über den Rückruf informiert hätte. Sowohl der Zulieferer als auch Penny selbst haben eigenen Angaben zufolge umgehend reagiert und den Dosenmais aus dem Verkauf genommen.

Kunden, die in letzter Zeit dennoch Mais bei Penny gekauft haben, sollten nachsehen, ob sie nicht doch eine der betroffenen Konserven zu Hause haben. Der Discounter nennt folgende Details zu dem Rückruf:

ProduktPenny-Sonnenmais
Packungsgröße3 x 150 Gramm Dose
Mindesthaltbarkeitsdatum23.09.2024
ChargennummerL21266
EAN20603113
Penny muss Dosenmais zurückrufen. Es wurden Fremdkörper gefunden (Symbolfoto).

Rückruf bei Penny – Konserve wegen Verunreinigung nicht nutzen

Laut Penny, kann bei der betroffenen Charge Dosenmais nicht ausgeschlossen werden, dass sich in vereinzelten Konserven transparente Glassplitter befinden. Der Discounter rät daher dringend davon ab, das vom Rückruf betroffene Produkt zu verzehren. Ein Gesundheitsrisiko kann mit abschließender Sicherheit nicht ausgeschlossen werden.

Doch was geschieht eigentlich, wenn man ein Produkt, dass mit Fremdkörpern verunreinigt ist, dennoch verzehrt? Und kann es überhaupt passieren, dass Glassplitter, Holzstücke oder Metallteile in Lebensmitteln landen?

Rückruf wegen Fremdkörpern in Dosenmais – so kommt es zur Verunreinigung

Laut der Verbraucherzentrale können Fremdkörper an jeder Stelle des Produktionsprozesses in die Produkte geraten – das können sowohl eine Metallschraube, als auch ein Haar eines Mitarbeiters sein. Lebensmittelhersteller sind dazu verpflichtet, „das Risiko einer Kontamination mit Fremdkörpern zu minimieren“, klären die Verbraucherschützer auf.

Deshalb müssen sie regelmäßig Kontrollen durchführen. Wird im Rahmen solcher Untersuchungen dennoch ein Fremdkörper entdeckt, muss ein Rückruf veranlasst werden, sollte das Produkt schon im Supermarkt-Regal gelandet sein. Ist es noch nicht im Warenumlauf, spricht man von einem „stillen Rückruf“, der von den Kunden meist nicht bemerkt wird.

Fremdkörper können zum Gesundheitsrisiko werden – Symptome und was zu tun ist

Dass Lebensmittel aufgrund von Verunreinigungen zurückgerufen werden, ist durchaus begründet, da der Verzehr ein Gesundheitsrisiko darstellen kann – je nach Größe oder Art des Fremdkörpers.

Wenn man sich nicht sicher ist, ob man einen Fremdkörper verschluckt hat, ist das erstmal ein gutes Zeichen. Denn dann handelt es sich meistens um einen sehr kleinen Fremdkörper, mit dem der Körper in der Regel selbst fertig wird, ohne dass es zu dramatischen Folgen kommen muss. Horrorgeschichten von inneren Blutungen sind eine absolute Seltenheit.

Ist man sich sicher, einen Fremdkörper verschluckt zu haben, sollte man zunächst Ruhe bewahren und beobachten, ob mögliche Symptome auftreten. Das können unter anderem Schmerzen oder Blut im Mund- und Rachenraum sowie in der Speiseröhre sein. Ist das der Fall, sollte ein Arzt verständigt werden.

Was muss man bei einem Lebensmittelrückruf machen?

Aufgrund des möglichen Gesundheitsrisikos bittet Penny seine Kunden, den von dem Rückruf betroffenen Dosenmais zurückzugeben. Wie bei Produktwarnungen üblich, sollte man den Kaufpreis erstattet bekommen – auch ohne Vorlage des Kassenzettels.

Der Discounter gibt an, dass andere Produkte der Eigenmarke sowie Dosenmais mit anderen Mindesthaltbarkeitsdaten und Chargennummern nicht von dem Rückruf betroffen seien. Sie können weiterhin bedenkenlos verzehrt werden.

Rubriklistenbild: © Gelhot/Fotostand/Imago

Mehr zum Thema