Kaufland möglicherweise betroffen

Nudel-Rückruf: Gefährlicher Fund – Kunden droht große Gefahr

Ein Hersteller warnt aktuell vor einem Nudel-Fertigprodukt, das es in Deutschland zu kaufen gibt. Beim Verzehr kann es im schlimmsten Fall zu inneren Blutungen kommen.

Deutschland - Nudeln sind die heimlichen Stars im Supermarkt: Wenn es in der Küche fix gehen muss, greift man gerne zu den schnell zubereiteten Leckereien. In einem Fall könnte das jedoch tragisch enden, denn in einem beliebten Nudelgericht wurden jetzt Glassplitter nachgewiesen.

Rückruf: Glassplitter in Fertigprodukt nachgewiesen - Importeuer warnt vor Verzehr

Konkret betroffen sind die Instantnudeln der Bezeichnung „MAMA Instant noodles with tom yum pork flavour“ mit dem Mindeshaltbarkeitsdatum 28.04.2022. Das berichtet produktwarnung.eu unter Berufung auf den Importeur Asia Express Food. Dieses Produkt wird zurückgerufen:

  • Produkt: Instantnudeln
  • Bezeichnung: MAMA Instant noodles with tom yum pork flavour
  • Verpackungseinheit: 60g
  • Haltbarkeit: 28.04.2022
  • Los-Kennzeichnung: 1D4SD11

Wie das Unternehmen mitteilt, können in den Instantnudeln möglicherweise Glassplitter enthalten sein. Die Instantnudeln werden in Deutschland unter anderem bei Kaufland verkauft. Ob das Produkt mit dem betroffenen Mindesthaltbarkeitsdatum ebenfalls bei Kaufland im Handel war, ist nicht bekannt (mehr über Rückrufe und Warnungen bei RUHR24 lesen).

Fertigprodukt-Rückruf aktuell: Glassplitter in Produkt können zu inneren Verletzungen und Blutungen führen

Verbraucher werden gebeten, die Nudeln nicht mehr zu konsumieren und sie an der Verkaufsstelle zurückzugeben. Der Rückruf sollte ernst genommen werden, denn metallische Fremdkörper, Glasscherben oder Glassplitter, Holz- und Kunstoffsplitter können zu ernsthaften Verletzungen im Mund- und Rachenraum sowie zu inneren Verletzungen oder Blutungen führen.

Die „MAMA Instant noodles with tom yum pork flavour“ werden zurückgerufen.

In Deutschland kommt es immer wieder zu Rückrufen. Häufig sind gefährliche oder bedenkliche Inhaltsstoffe der Grund dafür. Aber auch Materialfehler oder Fremdkörper in Lebensmitteln können zu Rückrufen führen. Viele Rückrufe betreffen zudem die Sicherheit von Kindern, welche besonders geschützt werden – so wie bei einem aktuellen Medizin-Rückruf.

Werden gefährliche Produktionsfehler wie im Falle der Instantnudeln erst erkannt, wenn die Ware bereits im Handel ist, werden Verbraucher über Rückrufaktionen gewarnt und gebeten, die Produkte nicht weiter zu nutzen.

Rubriklistenbild: © Neilson Barnard/Getty Images via AFP, Asia Express Food, Collage: Ruhr24

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