„Lebensbedrohlicher Schock“ droht

Zutat steht nicht auf der Verpackung: Nasch-Rückruf bei Lidl - Große Gesundheitsgefahr

Eine Filiale des Discounters Lidl
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Der Discounter Lidl.

Eine Keksfabrik ruft einen Cookie zurück, weil er eine Zutat enthält, die nicht hineingehört. Das Produkt wurde deutschlandweit in Filialen des Discounters Lidl verkauft.

Neckarsulm/Burgdorf - Eine Keksfabrik hat ein Produkt zurückgerufen, weil es eine Zutat enthält, die nicht auf der Verpackung steht. Es geht um den Keks „Sondey High Protein Cookie Triple Choc, 45g“ mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 15.09.2022 (Losnummer C100909) und 30.09.2022 (Losnummer C100961).

Lidl hat diesen Cookie wegen einer irrtümlichen Zutat zurückgerufen.

Rückruf bei Lidl: Produkt enthält Zutat, die nicht deklariert ist

Der Cookie wurde deutschlandweit in den Filialen von Lidl verkauft. Auch der Discounter warnte auf seiner Homepage: „Aus Gründen des konsequenten Verbraucherschutzes hat Lidl in Deutschland sofort reagiert und das betroffene Produkt aus dem Verkauf genommen.“

Die Georg Parlasca Keksfabrik GmbH teilte mit, dass in dem betroffenen Produkt Vollmilchpulver enthalten ist, was jedoch nicht auf der Verpackung deklariert ist. Kunden mit einer Milchprotein-Allergie sollten „den Rückruf unbedingt beachten“ und den Keks nicht essen.

Rückruf bei Lidl: Milchprotein-Allergiker sollen Keks nicht verzehren

Das Unternehmen warnte vor allergischen Reaktionen, die im schlimmsten Fall zu einem lebensbedrohlichen anaphylaktischen Schock führen können. Wer keine Milchprotein-Allergie hat, könne das Produkt „uneingeschränkt“ verzehren.

Der vom Rückruf betroffene Keks kann ich allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird erstattet - auch ohne Vorlage des Kassenbons. Auch Kaufland war zuletzt von einem Rückruf betroffen. Das Lidl-Schwesterunternehmen musste getrocknete Steinpilze zurückrufen, weil sich darin eine erhöhte Menge des Nervengifts Nikotin befinden konnte.

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