Auf gar keinen Fall essen

Gesundheitsgefahr! Hersteller ruft längst abgelaufenen Lachs zurück

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Rückruf von Lachs in fünf Bundesländern - unter anderem in NRW.

Achtung Gesundheitsgefahr: Der Bio-Großhändler Weiling ruft Lachs in insgesamt fünf Bundesländern zurück. Der Grund: Der Fisch ist bereits seit Tagen abgelaufen.

  • Ein bekannter Bio-Großhändler ruft Lachs zurück.
  • Der Fisch ist bereits seit Tagen abgelaufen.
  • Kunden aus NRW und vier weiteren Bundesländern sind betroffen.

Dortmund/NRW - Egal ob mit Kartoffeln, zu Nudeln oder einfach nur auf dem Brötchen: Lachs eignet sich wunderbar als Beilage zu verschiedenen Gerichten. Jetzt wird allerdings eine Sorte des beliebten Fischs zurückgerufen. Der Grund: Der Wildlachs ist bereits seit Tagen abgelaufen!

Rückruf von Lachs: Großhändler aus NRW betroffen

Konkret geht es bei dem Rückruf um das Lebensmittel "Youkon Wildlachs Wild & Red" des Großhändlers Weiling, der seinen Sitz in Coesfeld (NRW) hat. Weiling vertreibt deutschlandweit hochpreisige Bio-Produkte an Einzelhändler. Der Lachs ist eine Produktsparte von vielen - auch Eigenmarken hat der Händler im Angebot.

Grund für den aktuellen Rückruf ist ein teilweise falsches Verbrauchsdatum, das sich auf den Lachs-Verpackungen befindet. Statt dem 8. Januar 2020 ist dort fälschlicherweise der 8. März 2020 als Ablaufdatum angegeben. Der Großhändler nennt eine falsche Einstellung des Etikettiergeräts als Ursache für das falsche Datum.

Rückruf von Lachs: Kunden sollen Fisch zurückgeben

Wie es heißt, sind nicht alle Produkte des "Youkon Wildlachs Wild & Red" von dem Rückruf betroffen. Kunden, die eine Verpackung mit dem Verbrauchsdatum vom 8. März 2020 besitzen, sollen diese aber umgehend in das Geschäft zurückbringen, in dem sie es gekauft haben. 

Der Kaufpreis würde selbstverständlich auch ohne Vorzeigen des jeweiligen Kassenbons erstattet. Verzehrt werden sollte der Fisch nach dem 8. Januar auf gar keinen Fall mehr, denn er ist bereits seit Tagen abgelaufen. 

Rückruf: Wildlachs ging an Händler in fünf Bundesländern

Ursprünglich stammt der Lachs von dem in Coesfeld ansässigen Großhändler Weiling, der das Produkt unter anderem an Einzelhändler in Nordrhein-Westfalen ausgeliefert hat. Doch NRW war nicht das einzige Bundesland in das der Lachs geliefert wurde. Weitere Bundesländer waren:

  • Hessen
  • Niedersachsen
  • Schleswig-Holstein
  • Rheinland-Pfalz

Wie viele falsche Etikettierungen letztendlich in Umlauf gebracht wurden, ist allerdings nicht klar. Konkrete Zahlen liegen derzeit nicht vor. Feststeht nur, dass nicht alle Verpackungen desWildlachs betroffen sind. Kunden sollten deshalb unbedingt checken, ob sie das von dem Rückruf betroffene Produkt zuhause haben. 

Der vom Rückruf betroffene Lachs von Weiling.

Rückrufe nicht selten - bekannte Supermärkte betroffen

Bei dem zurückgerufenen Lachs handelt es sich um ein Bio-Produkt, das nur in ausgewählten Supermärkten zu kaufen ist. Nicht immer ist das bei einem Rückruf der Fall, wie beispielsweise dieser Fall von Lidl zeigt.

Der Discounter hatte Ende Dezember des vergangenen Jahres Käse zurückgerufen, der laut Angaben des Unternehmens mit gefährlichen Darmbakterien verunreinigt war. Das Produkt wurde unter anderem in NRW verkauft. Kunden konnten den Käse auch ohne Vorlage des entsprechenden Kassenbons zurückgeben.

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