Verkauf auch im Online-Shop

Großer Glühwein-Rückruf: Flaschen könnten platzen

Glühwein Rückruf
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Der Glühwein eines Bio-Herstellers wird wegen einer drohender Gefahr zurückgerufen.

In einem aktuellen Rückruf warnt ein Bio-Hersteller vor seinem Glühwein. Grund für den Rückruf ist Hefe, die zur Gefahr werden kann.

Bayern/Sachsen – Derzeit ruft ein Bio-Unternehmen Glühwein zurück. Der Grund für den Rückruf ist Hefe in dem Heißgetränk. Laut dem Hersteller soll Gefahr drohen.

Glühwein-Rückruf: Gesundheitswarnung vom Bio-Hersteller

Von dem Rückruf ist der Glühwein des Biolandweinguts Huter betroffen. Die Hefe in dem Glühwein soll laut Hersteller dafür sorgen können, dass die Flasche platzt. Erst vor kurzem wurden mehrere Müslis eines Bio-Herstellers zurückgerufen.

Grund dafür ist der Gärprozess, der Druck auf die Flasche ausüben kann. Durch platzende Flaschen könnte Gefahr durch Glassplitter aufkommen. Von dem Rückruf ist folgendes Produkt betroffen:

  • Hersteller: Biolandweingut Huter
  • „Winzerglühwein Aus Rotwein“
  • MHD 01.01.2022

Rückruf: Betroffener Glühwein kann platzen – Vertrieb im Online-Shop

Der Glühwein wurde größtenteils in Sachsen und Bayern vertrieben, weiß hna.de*. Das betroffene Produkt wird jedoch auch über verschiedene Online-Shops verkauft (alle Rückrufe und Warnungen auf RUHR24.de).

Dieser Glühwein des Biolandweinguts Huter wird zurückgerufen.

Kunden sollen die von dem Rückruf betroffenen Glühwein-Flaschen vorsichtig in eine Tüte packen und an den Verkaufsstellen zurückgeben oder entsorgen, wie wa.de* berichtet. Als Vorsichtsmaßnahme sollte beim Transport zum Beispiel im Auto noch etwas Stoff oder eine Decke darüber gelegt werden.

Video: Warum gibt es immer mehr Produktrückrufe?

Übrigens: Glühwein kann auch einfach zuhause selbst gemacht werden. Dafür werden nur Wein und einige Gewürze benötigt.

Woran liegt es, dass in letzter Zeit immer häufiger Produkte zurückgerufen werden? Das liegt keineswegs an der minderen Qualität der in den Supermärkten angebotenen Produkte, die Standards in Deutschland sind weiterhin hoch.

Viele Rückrufe in Deutschland liegen nicht an der minderen Qualität der Produkte

Hersteller stehen schlicht stärker in der Pflicht als früher. Jährlich werden über 500.000 Betriebe der rund 1,2 Millionen in der Lebensmittelbranche registrierten Unternehmen kontrolliert. Bei dem Wissen oder der Vermutung, dass Gefahr vom Produkt ausgehen könnte, muss die zuständige Behörde informiert werden.

Ob es schließlich ein Rückruf eingeleitet wird, entscheidet der Hersteller selbst. Einzig bei einer Gefahr für die Gesundheit oder das Leben des Verbrauchers ist dieser aber zwingend notwendig. *wa.de und hna.de sind Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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