Deutschlandweit

Rückruf: Fisch wird wegen giftigem Stoff gesundheitsgefährdend eingestuft

Kunden sollten ihre Produkte prüfen. Aufgrund von einer giftigen Substanz droht Gesundheitsgefahr.

Deutschland – Fische sind vielfältig im Geschmack und liefern zudem wichtige Nährstoffe wie Eiweiß, Fettsäuren, Vitamine und Mineralstoffe. Daher sind sie sehr gesund, doch vor einem Fischfilet sollten sich Verbraucher in Acht nehmen. Dieses ist schädlich für den Körper und wird deshalb zurückgerufen.

RückrufaktionMaßnahme zur Rücknahme fehlerhafter Ware
ProduktFischfilet
GrundGesundheitsschädigend

Rückruf von Fisch: Dieses Filet sollten Kunden nicht essen – gesundheitliche Folgen drohen

Bei dem Fisch-Produkt handelt es sich um das „Asian Choice Pangasiusfilet“. In dem Artikel wurde ein zu hoher Chloratgehalt festgestellt. Verbrauchern wird empfohlen, die Informationen unbedingt ernst zu nehmen. Vom Verzehr des Fischs wird dringend abgeraten. Folgende Details sind über den Rückruf bekannt:

  • Produkt: Pangasiusfilet
  • Inhalt: 800 Gramm
  • Losnummer: VN/069/VI/090
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 09.11.2022
  • Produktcode: DV2303
  • EAN: 8713913003984
  • Marke: Asian Choice
  • Importeur: Fishermans Choice

Rückruf von Fisch: Für diese Personengruppen kann der Verzehr besonders gefährlich werden

Das zu hohe Chloratgehalt des Produktes soll nach Angaben des Importunternehmens „Fishermans Choice“ im Rahmen einer Kontrolle nachgewiesen worden sein. Eine zu hohe Aufnahme an einem Tag kann bereits die Sauerstoffaufnahme im Blut verhindern.

Besonders kritisch kann der Verzehr für Personen mit Schilddrüsenerkrankungen, mit Jodmangel sowie für Neugeborene und Kinder werden. Eine weitere kritische Gruppe sind nach Angaben des Konzerns Schwangere, die bereits eine Schilddrüsenfunktionsstörung aufweisen. Aufgrund der Gefahren schneiden Produkte mit dem giftigen Inhalt auch bei Stiftung Warentest schlecht ab, wie Merkur.de* weiß.

Rückruf von Fisch: Diese gesundheitlichen Schäden drohen Kunden nach dem Filet-Verzehr

Durch die Aufnahme der riskanten Substanz kann sich der Schilddrüsenhormonspiegel der Kunden zeitweise verschlechtern. Doch auch zu einem Nierenversagen kann es nach dem Verzehr kommen. Die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit empfiehlt daher eine sichere Tageshöchstmenge von Chlorat (die sogenannte „akute Referenzdosis“) von 36 µg/kg KG/Tag.

Obwohl der Artikel deutschlandweit verkauft wurde, hält sich das Importunternehmen mit Informationen zum Fisch-Rückruf bedeckt. Zu bedeckt, wie das Verbraucherportal produktwarnung.eu findet. „Der Händler des betroffenen Produkts informiert Endkunden, aber unserer Meinung nach nicht ausreichend. So ist nicht gewährleistet, dass möglichst viele Endverbraucher diese Information auch erhalten“, heißt es.

Rückruf von Fisch: Was Kunden mit dem gesundheitsschädlichen Filet machen sollten

Auch andere Fisch-Produkte können zu gesundheitlichen Problemen führen. Was Betroffene mit den Produkten machen sollen, ist unklar. In der Regel können Rückrufe bei den Verkäufern zurückgebracht werden, und die Käufer erhalten ihr Geld zurück. Fishermans Choice hat sich dazu allerdings nicht geäußert.

Dieses Produkt wird aktuell zurückgerufen.

Klar ist nur, dass die Ware auf keinen Fall verzehrt werden sollte. Das Verbraucherportal empfiehlt, betroffene Produkte in den jeweiligen Verkaufsstellen zurückzugeben. *RUHR24 und Merkur.de sind Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Imago

Mehr zum Thema