Warnung vor Nachspeise

Großer Eis-Rückruf: Unerwünschte Zutat ist Risiko für die Gesundheit

Eis ist eine beliebte Nachspeise. Doch ein neuer Rückruf zeigt, dass sich immer wieder unerwünschte Zutaten im Dessert finden können.

Dortmund – Eiscreme gibt es im Supermarkt und Discounter in verschiedenen Geschmacksrichtungen und Formen. Nicht überraschend ist es daher, dass es bei vielen Haushalten ein Muss im Gefrierschrank ist. In die gekühlte Schublade mit dem beliebten Dessert sollten Verbraucher allerdings einen genaueren Blick werfen. Es gibt mal wieder einen Eis-Rückruf.

BehördeBundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit
PräsidentFriedel Cramer
Gründung2002
DachorganisationBundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Neuer Eis-Rückruf gestartet – Hersteller warnt Allergiker vor Verzehr

Erst kürzlich sorgte ein XXL-Rückruf der Eiscreme von Häagen-Dazs für großes Aufsehen. Insgesamt 15 verschiedene Produkte der bekannten Marke können einen Stoff enthalten, der krebserregend sein kann. Nun gibt es erneut eine offizielle Warnung vor einer solchen Delikatesse – und erneut ist der Grund dafür eine Zutat, die nicht in die Artikel gehört.

Bei dem neuen Produkt-Rückruf warnt das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit vor fünf Sorten Eisriegeln der Marke Frozen, da der Nachtisch laut Hersteller Frozen Power GmbH & Co. KG 0,8 Gramm Ei enthält, die nicht ordnungsgemäß angegeben sind. Das kann schlimme gesundheitliche Folgen für Verbraucher mit einer Ei-Allergie haben. Deshalb warnt der Hersteller aktuell vor der Protein-Eiscreme. Allerdings gilt die Warnung nur für bestimmte Ware:

  • Frozen Power Creamy Coco (Artikelnummer 9120070100248),
  • Frozen Power Crispy Hazel (Artikelnummer 9120070100231)
  • FRO ZEN Power Dreamy Choc (Artikelnummer 9120070100255)
  • FRO ZEN Power Salted Caramel (Artikelnummer 9120070100408)
  • FRO ZEN Power Yogurt Amarena (Artikelnummer 9120070100422)

Rückruf von fünf Eissorten – Warnung betrifft nicht alle Kunden

Kunden, die das genannte Eis bereits gekauft haben, sollten nicht direkt in Panik verfallen. Denn der aktuelle Rückruf gilt nach Angaben des Herstellers Frozen Power für „alle Produkte mit Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) zwischen 01. Mai 2024 und 19. Oktober 2024“. Andere Sorten oder andere Mindesthaltbarkeitsdaten seien nicht betroffen.

Zudem seien die vom Rückruf betroffenen Produkte laut dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit nicht in ganz Deutschland erhältlich gewesen. Aufpassen müssen demnach nur Kunden, die die Eiscreme in Baden-Württemberg oder Bayern gekauft haben. Auch Personen ohne eine Ei-Allergie können durchatmen, denn sie können die Produkte weiterhin bedenkenlos verzehren.

Rückruf von Eis – allergische Reaktion können nach Verzehr auftreten

Wer das Hühnerprodukt nicht verträgt, kann nach dem Verzehr mit allergischen Reaktionen zu kämpfen haben. Der Hersteller Frozen Power hat nach eigener Aussage bereits reagiert und die zum Rückruf gehörigen Artikel aus den Regalen nehmen lassen.

Für die Eisriegel von „Frozen“ gibt es aktuell einen Rückruf.

In welchen Supermärkten oder Discountern die Ware bislang erhältlich war, erläutert das Unternehmen aber nicht. Wer das Produkt bereits zu Hause hat, kann es ohne Vorlage einer Quittung im entsprechenden Geschäft zurückgeben.

Rubriklistenbild: © Cavan Images/ Imago

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