Rückruf bei Aldi und Netto: Gefährliche Listerien im Salat entdeckt!

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Rückruf bei Aldi und Netto: Salat kann Listerien enthalten Foto: Florian Schuh/dpa

Rückruf bei Aldi und Netto! Die Lebensmitteldiscounter rufen Salate zurück. Die abgepackten Salate können gefährliche Listerien enthalten. Hier die Infos.

Rückruf bei Aldi und Netto! Die Lebensmitteldiscounter rufen ihren beliebten abgepackten Salat zurück. Die abgepackten Salate können gefährliche Listerien enthalten.

  • Rückruf von Salat bei Aldi und Netto.
  • Die abgepackten Salate können gefährliche Listerien enthalten.
  • Listerien können bei Schwangeren, Kindern und Immungeschwächten schlimme Krankheiten auslösen.

Rückruf: Aldi und Netto verkaufen gefährlichen Salat

Wie das Verbraucherportal Produktwarnung meldet, sind die betroffenen Produkte Salate der Firma Fresh-Care Convenience B.V.

Es handelt sich bei Aldi Nord um das Produkt "Trader Joe's Frische Salate." Bei Netto werden diese unter dem Namen "Fresh Care Hähnchensalat mit Sylter Dressing" vertrieben.

Listerien können im Salat von Aldi und Netto gefährliche Krankheiten auslösen

Auch Aldi Süd ist von dem Rückruf betroffen. Diese verkauften den Salat unter dem Namen "Snack Time - Salatcup Hähnchen mit Senf-Dressing."

Den Rückruf bei Aldi, die schon mal Wurstwaren aufgrund von Listerien zurückrufen mussten, und Netto betrifft jeweils das Mindesthaltbarkeitsdatum 22.10.2019 bis 29.10.2019.

Rückruf bei Aldi und Netto: Untersuchungen zeigten Bakterien in Kidneybohnen

Im Rahmen von Routinekontrollen sind in den im Salat von Aldi und Netto enthaltenen Kidneybohnen Listerien festgestellt worden.

Listerien können grippeähnliche Symptome mit Fieber und Durchfall auslösen. Schwangere, Kleinkinder und Personen mit geschwächtem Immunsystem können nach Konsum an schwerwiegenden Erkrankungen leiden.

Rückruf aufgrund Listerien: Anfang Oktober schon drei Todesopfer bei Wilke

Immer häufiger gibt es einen Rückruf, weil in Lebensmitteln gefährliche Listerien bei Laboruntersuchungen entdeckt werden.

Der bekannteste Rückruf aufgrund von Listerien betraf die Firma Wilke Anfang Oktober diesen Jahres. Ihre Wurstwaren sorgten am Ende für drei Todesopfer aus Hessen.

Die Ursache für die Listerien ist noch nicht bekannt

Der Rückruf der Wurstwaren sorgte weltweit für Aufruhr. Die Produktionsfirma in Hessen wurde sofort geschlossen, die Zukunft von den Mitarbeitern ist bislang noch unklar.

Bislang wird verunreinigtes Wasser für den Bakterienbefall vermutet. Der Brunnen, aus dem der Konzern sein Wasser bezieht, scheint aber nicht die Ursache zu sein. Allerdings soll es in dem Betrieb aus Rohren von der Decke tropfen. Ebenfalls wahrscheinlich ist, dass die Bakterien durch Mitarbeiter in die Wurstwaren gekommen sei.