Nicht trinken!

Rossmann startet Rückruf von Eigenmarke: Verzehr von Fitness-Getränk ist gefährlich

Aktuell ist Rossmann von einem Rückruf betroffen. Die beliebte Drogerie muss einen Fitness-Shake aus dem Verkauf nehmen. Das Problem ist ein bekanntes.

Dortmund – Von diesem Rückruf bei Rossmann werden vor allem Kunden betroffen sein, die aktuell versuchen, ihr Gewicht zu reduzieren. Zurückgerufen wird ein Fitness-Shake der Eigenmarke.

DrogerieRossmann
GründerDirk Rossmann
Gründung17. März 1972, Hannover

Rückruf bei Rossmann: Fitness-Shake der Eigenmarke aus dem Verkauf genommen

Bei dem Rossmann-Rückruf geht es um den „WellMix Balance Shake Berry Star“. Dabei handelt es sich um einen Mahlzeitenersatz zur Gewichtskontrolle und -reduktion. Betroffen sind die Shakes mit der EAN 4305615601335 und folgenden Mindesthaltbarkeitsdaten:

  • 01.09.21 
  • 01.10.21 
  • 01.11.21 
  • 01.12.21 
  • 01.01.22
  • 01.03.22
  • 01.06.22
  • 01.08.22
  • 01.09.22
  • 01.10.22
Dieser Fitness-Shake von Rossmann ist von dem Rückruf betroffen.

Rückruf bei Rossmann: Möglicherweise krebserregende Rückstände gefunden

Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist auf dem Dosenboden zu finden. Rossmann bittet seine Kunden darum, diese Shakes nicht mehr zu verzehren und in einer Verkaufsstelle zurückzugeben. Der Kaufpreis wird erstattet.

Grund für den Rückruf sind Rückstände von 2-Chlorethanol in dem Rossmann-Produkt. Dabei kann es sich um ein Reaktionsprodukt von Ethylenoxid handeln.

Rossmann-Rückruf: Fitness-Shake aus dem Verkauf genommen – Preis wird erstattet

Ethylenoxid selbst aber auch  2-Chlorethanol stehen in dem Verdacht krebserregend zu sein. Rossmann weist aber zusätzlich darauf hin, dass eine abschließende wissenschaftliche Klärung über die Gefahr noch aussteht (mehr Rückrufe bei RUHR24).

Der „WellMix Balance Shake“ wurde von Rossmann bereits aus dem Verkauf genommen, auch im Online-Shop ist der Drink aktuell (Stand: 27. August) nicht mehr zu finden. Weitere Informationen zu dem Rückruf erhalten Kunden bei dem Rossmann-Kundenservice unter der Telefonnummer 0800 – 76 77 62 66 (erreichbar Mo. – Fr. von 9.00 – 18.00 Uhr).

Rückruf bei Rossmann: Grund hat auch schon andere Händler wie Lidl getroffen

Ethylenoxid hat in der letzten Zeit immer wieder zu großen Rückrufaktionen geführt. Die Chemikalie wird häufig als Pflanzenschutzmittel eingesetzt, ist in Deutschland aber bereits seit 1981 verboten. Doch es kommt immer wieder zu Rückständen in Lebensmitteln, wenn Zutaten aus dem Ausland importiert werden.

Zuletzt war ein Käse bei Lidl von einem Rückruf betroffen, weil auch hier Rückstände von Ethylenoxid nachgewiesen wurden. Rückrufe dieser Art könnten sich in der kommenden Zeit häufen.

Grund dafür ist Johannisbrotkernmehl, welches aus der Türkei importiert wurde. Auch darin wurde das Mittel Ethylenoxid in einem zu hohem Anteil nachgewiesen. Johannisbrotkernmehl ist ein beliebtes Bindemittel und kommt häufig zum Einsatz. Daher könnte ein wahrer Massen-Rückruf drohen. Erste Länder in Europa haben bereits gehandelt.

Rubriklistenbild: © Christian Keiter/RUHR24

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