Hersteller warnt

Getränke-Rückruf in Deutschland: Brauerei warnt vor Softdrink in der Flasche

Aktuell ist ein Sportgetränk von einem Rückruf betroffen. Die Brauerei warnt wegen eines Fehlers bei der Abfüllung. Die Flasche kann platzen.

Aldersbach – Ein aktueller Rückruf betrifft die Brauerei Aldersbach. Wegen eines Fehlers bei der Abfüllung des Getränks "Aldersbacher Iso-Sport" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 17.4.2021 droht Gefahr.

Brauerei

Brauerei Aldersbach

Gründung

1268

Sitz

Aldersbach, Deutschland

Leitung

G. Adam Freiherr von Aretin

Rückruf von Softdrink: Warnung vor kontaminierter Abfüllcharge – Flasche könnte platzen

"Bei diesem Produkt können wir nicht zu 100 Prozent ausschließen, dass der Flascheninhalt gärt", heißt es vom Unternehmen. In Einzelfällen kann das dazu führen, dass die Glasflaschen mit dem Softdrink aufgrund des steigenden Innendrucks platzen.

Der Getränke-Rückruf war nötig geworden, weil einzelne Flaschen der Charge bei der Abfüllung durch Hefezellen kontaminiert wurden, die eine Gärung verursachen. Die Brauerei Aldersbach betont ausdrücklich, dass keine weiteren Chargen und auch keine weiteren Sorten des Unternehmens betroffen seien.

Getränke-Rückruf: Betroffene Charge wird beim Händler kostenlos ersetzt

Trotz einer bereits durchgeführten Rückruf-Aktion durch das Unternehmen kann nicht völlig ausgeschlossen werden, dass sich noch vereinzelt Flaschen mit diesem Datum beim Endverbraucher befinden.

Die von dem Rückruf betroffene Charge des Sportgetränks kann beim Händler gegen kostenlosen Ersatz zurückgegeben werden. Die Vorlage des Kassenbons ist dafür nicht nötig. "Diesen seltenen Fall beim Aldersbacher ISOSPORT (MHD 17.04.2021), die Rückrufaktion und die damit verbundenen Umstände bitten wir zu entschuldigen", so das Unternehmen weiter.

Rückruf von Sportgetränk: Berstende Flaschen können gefährliche Schnittverletzungen verursachen

Wenn Glasflaschen bersten, besteht Gefahr für die Gesundheit. Die umherfliegenden Splitter können Schnittverletzungen oder schlimmstenfalls Verletzungen am Auge verursachen. Deshalb ist äußerste Vorsicht geboten.

Immer wieder kommt es in Deutschland zu Rückrufen, wie jüngst von einer Schokolade, die bei Rewe und Edeka verkauft wird. Dahinter steckt nicht die mindere Qualität der Produkte, sondern strenge Richtlinien hierzulande. Besteht das Wissen oder die bloße Vermutung, dass von einem Produkt Gefahr ausgehen könnte, muss der Hersteller die zuständige Behörde informieren.

Rubriklistenbild: © David Gray/AFP; Collage: RUHR24 (Symbolfoto)

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