Einatmen kann krebserregend sein

Rewe-Rückruf: Giftiger Stoff in beliebtem Produkt entdeckt

Die Grillsaison ist noch nicht eröffnet, aber Burger aus der Pfanne sind das ganze Jahr möglich. Doch Burgerfans müssen jetzt aufpassen. Es gibt einen Rückruf.

Deutschland – Die Schnitzer GmbH & Co. KG informiert über einen Rückruf des Artikels „Schnitzer Bio Hamburger Buns“, die auch beim Supermarkt Rewe zu kaufen sind. Betroffen sind mehrere Mindesthaltbarkeitsdaten.

SupermarktRewe
RechtsformGmbH
Gründung1927
SitzKöln, Deutschland

Rückruf von Bürgerbrötchen: Produkte auch beim Supermarkt Rewe verkauft

Bei der Produktion der Burgerbrötchen, die zum Aufbacken oder Toasten sind, ist eine Charge Sesamsaat mit einem erhöhten Gehalt an Rückständen von Ethylenoxid eingeflossen, berichtet das Portal produnktwarnung.eu. Dies ist, wie das Unternehmen mitteilt, im Rahmen einer Eigenuntersuchung entdeckt worden.

Ethylenoxid ist ein Gas, das beim Einatmen giftig und krebserregend wirkt. Symptome können Kopfschmerzen, Schwindel oder Übelkeit und Erbrechen sein. Das Gas ist reizend für Haut und Atemwege. Schnitzer rät daher vorsorglich vom Verzehr der betroffenen Produkte ab. Auch die Supermarkt-Kette Edeka hat zuletzt einen Rückruf von Backwaren gestartet.

Rückruf wegen giftigem Gas: Stoff in Burgerbrötchen krebserregend

Das Unternehmen benennt die betroffenen Schnitzer Bio Hamburger Buns mit den Mindesthaltbarkeitsdaten. Andere Mindesthaltbarkeitsdaten und Sorten der Schnitzer-Produkte seien laut Unternehmensangaben nicht betroffen. Diese Produkte sind vom Rückruf betroffen.

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Rückruf von Bürgerbrötchen: Produkte können beim Supermarkt Rewe zurückgegeben werden

Schnitzer tritt zudem mit einer Bitte an die Kunden heran: Diejenigen, die Hamburger Buns mit einem der betreffenden Mindesthaltbarkeitsdaten bereits gekauft haben, sollten diese vorsorglich gegen Erstattung des Kaufpreises in die Verkaufsstellen zurückzubringen. Die Brötchen werden unter anderem im Rewe verkauft (alle Rückrufe auf RUHR24.de).

Rückrufe kommen vor. Das hat allerdings nicht mit einer geringeren Qualität zu tun der in den Supermärkten angebotenen Produkte zu tun, denn die Standards in Deutschland sind weiterhin hoch.

Die Hersteller stehen sogar noch stärker in der Pflicht als früher. Jährlich werden über 500.000 Betriebe der rund 1,2 Millionen in der Lebensmittelbranche registrierten Unternehmen kontrolliert. Bei dem Wissen oder der Vermutung, dass Gefahr vom Produkt ausgehen könnte, muss die zuständige Behörde umgehend informiert werden.

Rubriklistenbild: © Oliver Berg/dpa, Collage: RUHR24.de

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