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Käse-Rückruf bei Rewe: Supermarkt reagiert auf fatalen Fehler – und warnt Kunden

In Deutschland gibt es aktuell einen großen Käse-Rückruf. Der Supermarkt-Riese Rewe ist betroffen.

Dortmund – Ein beliebter Käse ist in Deutschland aktuell von einem Rückruf betroffen. Es handelt sich um einen italienischen Hartkäse. Der „Grana Padano“ wird auch bei Rewe verkauft. Die Supermarkt-Kette hat bereits reagiert und das Produkt aus dem Verkauf genommen.

ProduktGrana Padano
ArtHartkäse
FirmaColla Spa

Rewe: Großer Käse-Rückruf in Deutschland – Grana Padano betroffen

Konkret geht es um das Produkt „Grana Padano, 16 Monate gereift, 200g“ der Firma Colla Spa aus Italien. Der Käse ist dem „Parmiggiano Reggiano“ sehr ähnlich. Betroffen sind folgende Mindesthaltbarkeitsdaten:

  • 26.09.21 mit Charge L: 1704
  • 02.10.21 mit Charge L: 1803

Das Problem: teilweise ein falsches Rückenetikett auf dem die Bezeichnung eines anderen Käses steht, nämlich „Pecorino Romano“.

Die Firma Colla Spa Via S.Anna 10, 29010 Cadeo, Italien, ruft aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes vorsorglich das Produkt „Grana Padano, 16 Monate gereift, 200g“ zurück.

Wie der „Grana Padano“ ist der „Pecorino Romano“ ebenfalls ein italienischer Hartkäse, allerdings enthält der Grana Padano die Zutat „Lysozym aus Ei“, der „Pecorino Romano“ dagegen nicht (hier weitere News über Produktrückrufe bei RUHR24 lesen). Wer gegen diese Zutat allergisch ist, könnte durch das falsche Etikett nicht davor gewarnt werden.

Käse von Rewe von Rückruf betroffen – Grana Padano ist für manche Allergiker gefährlich

Inzwischen sind betroffene Käse nicht mehr im Verkauf bei Rewe zu finden, wo der „Grana Padano“ verkauft wird. Wer die Chargen bereits zu Hause hat, kann sie im jeweiligen Rewe-Markt zurückgeben und bekommt den Kaufpreis erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons. Zuletzt musste Rewe einen Snack zurückrufen, weil die Etiketten falsch waren. Dies wiederum hätte für Allergiker Gefahr bedeutet können.

Mittlerweile kommt es immer häufiger dazu, dass Produkte zurückgerufen und aus dem Verkauf genommen werden. Das liegt allerdings nicht an der minderen Qualität der in den Supermärkten und Discountern angebotenen Produkte, die Standards in Deutschland sind weiterhin hoch.

Hersteller stehen schlicht noch stärker in der Pflicht als früher. Jährlich werden über 500.000 Betriebe der rund 1,2 Millionen in der Lebensmittelbranche registrierten Unternehmen kontrolliert. Bei dem Wissen oder der Vermutung, dass Gefahr vom Produkt ausgehen könnte, muss die zuständige Behörde umgehend informiert werden.

Rubriklistenbild: © Oliver Berg/dpa; Collage: RUHR24.de

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