Neue Partnerschaft

Rewe und Penny wollen Kunden mit Neuerung den Alltag erleichtern

Ein neues Angebot bei Rewe und Penny soll das Einkaufen für Kunden demnächst noch effizienter machen. Möglich macht das eine Partnerschaft mit Shell.

Köln – Zeit ist kostbar. Und viel zu oft ist unser Alltag hektisch und voll mit allerlei Aufgaben. Gut, wenn man ab und zu zwei Dinge gleichzeitig erledigen kann – ohne dafür zusätzliche Zeit zu opfern. Bei einem Einkauf bei Penny oder Rewe ist das demnächst möglich. Dafür sorgt eine wichtige Änderung auf den Parkplätzen der Supermärkte.

HandelskonzernRewe-Group
SitzKöln
VertriebslinienRewe, Penny, toom, Billa, ITS Reisen, Lekkerland u.v.m.

Neuer Kundenservice von Rewe und Penny: E-Ladesäulen auf den Parkplätzen

Um den Alltag ihrer Kunden weiter zu erleichtern, setzt die Rewe Group, zu der auch der Discounter Penny gehört, auf einen besonderen Kunden-Service: Bis 2024 sollen die Parkplätze der Supermärkte und Discounter dazu mit 6000 E-Ladepunkten ausgestattet werden. Möglich macht das eine Kooperation mit Shell und EnBW. Erst kürzlich überraschte Rewe seine Kunden damit, dass der Supermarkt die klassische Kasse abschaffte. Nun der nächste zukunftsweisende Schritt?

Alle Kunden, die bereits ein E-Auto besitzen, dürfte die Neuerung schon jetzt freuen. Denn über die E-Ladesäulen können sie ihr Auto demnächst ganz einfach während des Wocheneinkaufs laden. Doch das Ziel, welches Rewe mit dem Vorhaben verfolgt ist deutlich ambitionierter, als nur einem Teil der Kundschaft einen weiteren Service anzubieten: Das Unternehmen will nach eigenen Angaben bis 2040 klimaneutral sein. Und auch bei seinen Kunden einen Wechsel zur E-Mobilität anregen.

„Nur wenn wir in allen Lebensbereichen maximale Anstrengungen unternehmen, werden wir den Klimawandel stoppen“, so Telerik Schischmanow, Bereichsvorstand der Rewe Group. Und so sollen bis 2030 im Vergleich zum Jahr 2019 die Treibhausgasemissionen um 30 Prozent verringert werden. Auch durch den Umstieg auf E-Mobilität.

E-Ladesäulen als Kunden-Service von Rewe und Penny: Unternehmen hat ambitionierte Ziele

Doch die Anstrengung innerhalb des Unternehmens allein reichen dem Vorstand nicht. Das neue Angebot soll auch Rewe- und Penny-Kunden dazu ermutigen, sich ein Elektrofahrzeug zuzulegen – indem es für sie eine einfache und bequeme Lösung gibt, wie sie ihr Fahrzeug laden können.

Rewe und Penny wollen in Kooperation mit Shell und EnBW Schnelladesäulen bald an vielen Filialen anbieten.

„Rund 70 Prozent der bei Umfragen Befragten sehen in fehlenden Ladesäulen einen bedeutenden Grund, der gegen die Anschaffung eines Elektroautos spricht“, begründet Schischmanow die Entscheidung für den massiven Ausbau der Schnelladesäulen auf den Rewe- und Penny-Parkplätzen (mehr News rund um Supermärkte und Discounter auf RUHR24).

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Allerdings sind Rewe und Penny mit der Ausstattung ihrer Parkplätze mit E-Ladesäulen vergleichsweise spät dran. Lidl und Aldi hatten bereits 2020 die Änderung auf dem Parkplatz eingeführt. Inzwischen haben die Discounter schon wieder zur Kehrtwende angesetzt und den Stecker gezogen. Sprich: Ikea, Aldi und Co. wollen den Strom für Elektroautos nicht mehr kostenlos anbieten. Über den Preis hat Rewe allerdings noch keine Angabe gemacht.

Rewe und Penny wollen Kunden den Alltag mit E-Ladesäulen erleichtern

„Wir wollen es dem Kunden erleichtern, auf ein batterieelektrisches Fahrzeug umzusteigen, weil er laden kann, wann immer und wo immer er es will“, erklärt auch die Chefin des Shell Tankstellengeschäftes in Deutschland, Linda van Schaik. Die Ladestationen will Shell mit Grünstrom versorgen.

Innerhalb von 20 bis 30 Minuten sollen Kunden, ja nach genutztem Fahrzeug, ihr Auto ausreichend für die nächsten ein bis zwei Wochen aufgeladen haben. Für Kunden ein echtes Service-Plus – sofern sie ein E-Auto fahren und sich bis 2024 gedulden können. Denn bis jetzt sind nur rund 130 Filialen der Rewe-Group mit Ladesäulen ausgestattet.

Rubriklistenbild: © JOHN MACDOUGALL/afp

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