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Rente in Deutschland: Nicht nur für Alte gibt es Geld

Opa mit Enkel, Geldscheine
Rente in Deutschland: Nicht alle Rentenarten sind nur für alte Menschen bestimmt. © Westend61/Imago, Guido Schiefer/Imago; Collage: RUHR24

Nach dem Berufsleben wartet die Rente – so kennt es fast jeder. Dabei gibt es in Deutschland viel mehr Renten-Arten, von denen nicht nur Alte profitieren.

Dortmund – Beim Themenfeld Rente wird es wohl für die meisten Bürger recht schnell unübersichtlich. So wissen viele Menschen etwa nicht, dass ein einmaliger Antrag bis zu 118 Euro Extra-Rente im Monat bringen kann. Darüber hinaus gibt es viele verschiedene Renten-Arten in Deutschland, die wenig bekannt sind.

Rente in Deutschland: Nicht nur für Alte gibt es Geld

In Deutschland bietet die gesetzliche Rentenversicherung verschiedene Rentenarten, um unterschiedliche Lebenssituationen abzudecken. Wie das Bundesministerium für Arbeit und Soziales informiert, lassen sich die Renten grob in drei Kategorien einteilen:

  1. Altersrenten
  2. Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit
  3. Hinterbliebenenrenten

Rente in Deutschland: Neben der Altersrente gibt es noch weitere Formen

Für jede dieser Rentenkategorien gibt es verschiedene Unterformen. Hier ein Überblick über die wichtigsten Rentenarten in Deutschland:

Renten in Deutschland: Bürger müssen viele verschiedene Regeln kennen

Die Regelaltersrente ist die bekannteste Form der Rente. Sie steht allen Versicherten zu, die die Regelaltersgrenze erreicht und mindestens fünf Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt haben (mehr Renten-Themen bei RUHR24).

Seit 2012 wird das Renteneintrittsalter schrittweise von 65 auf 67 Jahre angehoben, abhängig vom Geburtsjahr. Für besonders langjährig Versicherte mit 45 Beitragsjahren gibt es die Möglichkeit, früher abschlagsfrei in Rente zu gehen.

Langjährig Versicherte mit 35 Beitragsjahren können ebenfalls vorzeitig in Rente gehen, allerdings mit Abschlägen. Schwerbehinderte Menschen haben unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf eine vorgezogene Altersrente und sollten sich darüber bei der Deutschen Rentenversicherung aufklären lassen.

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Rente in Deutschland: Menschen, die nicht mehr arbeiten können, sind abgesichert

Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit sollen Menschen unterstützen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr oder nur eingeschränkt arbeiten können. Je nach Grad der Einschränkung wird zwischen teilweiser und voller Erwerbsminderung unterschieden. Um etwa 500 Euro hat sich die durchschnittliche Erwerbsminderungsrente in den letzten Jahren erhöht, wie der Merkur berichtet.

Witwen- oder Witwerrenten sowie Waisenrenten sollen den Unterhalt von hinterbliebenen Partnern bzw. Kindern sichern. Durch die Erziehungsrente sollen geschiedene Personen unterstützt werden, die durch Kindererziehung in ihrer Erwerbsfähigkeit eingeschränkt sind.

Renten in Deutschland: Grundrente und „Mütterrente“ gehören ebenfalls dazu

Zusätzlich zu diesen Hauptkategorien gibt es seit 2021 die Grundrente, die langjährig Versicherte mit unterdurchschnittlichem Einkommen unterstützt. Auch die sogenannte „Mütterrente“ wurde eingeführt, die die Erziehungszeiten für vor 1992 geborene Kinder besser berücksichtigt. Momentan steht letztere in der Kritik und könnte für Renten-Kürzungen bei 9 Millionen Bürgern sorgen.

Voraussetzungen und Berechnungen für jede Rentenart sind komplex und können sich ändern. Für individuelle Beratung und umfangreichere Informationen sollten sich Versicherte an die Deutsche Rentenversicherung wenden.

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