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Reifencheck beim Auto – Reifen nach zehn Jahren wechseln

Viele Autofahrer haben am Ende des Jahres nur einen geringen Kilometerstand auf dem Tacho. Doch können die Reifen dann länger verwendet werden?

Stuttgart - Ein letzter Autocheck vor der Urlaubsreise sollte in jedem Fall gemacht werden. Dabei ist auch ein Blick auf die Reifen notwendig. Sie sollten nicht nur unbeschädigt und genug Profil haben, sondern auch nicht zu alt sein. Das rät die Prüforganisation Dekra. Ab einem Alter von sieben Jahren sollten Fachleute die Pneus unter die Lupe nehmen.

Reifencheck beim Auto – Höchstalter gilt bei speziellen Anhängern

Haben sie noch genug Grip oder ist das Gummi schon ausgehärtet? Das kann trotz ausreichend Restprofil weit über die 1,6 gesetzlich erforderlichen Millimeter passieren - speziell bei Fahrzeugen wie etwa Cabrios, Anhänger, Wohnmobile und Wohnwagen. Diese kommen meist nicht auf hohe Jahreslaufleistungen. Von der Verwendung von Reifen älter als zehn Jahren rät Dekra ab.

Ein Blick auf die Technik: Bei der Besichtigung der Maschine sollten auch das Alter und der Zustand der Reifen kontrolliert werden.

Übrigens: An Anhängern mit einer Zulassung für Tempo 100 dürfen die Reifen maximal sechs Jahre alt sein. Ansonsten darf man sie nur noch maximal 80 Kilometer pro Stunde fahren. Wie alt Reifen sind, lässt sich an einer vierstelligen Zahlenfolge der DOT-Nummer an der Reifenflanke ablesen. So steht beispielsweise „3017“ dafür, dass der Reifen in der Kalenderwoche 30 im Jahr 2017 hergestellt wurde (mehr zu Auto fahren und Verkehrsregeln bei RUHR24).

Für einen sicheren Betrieb raten Experten bei Reifen zu einem Mindestprofil von etwa drei bis vier Millimetern. DPA

Rubriklistenbild: © Silvia Marks/dpa-tmn

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