Rasierspaß mit unschönem Ende

Rasierschaum als Putzmittel nutzen: Ein Fehler kann den Abfluss verstopfen

Rasierschaum ist praktisch, kann aber auch den Abfluss verstopfen. Ist dies der Fall, kann man ihn dank einfacher Mittel wieder freibekommen.

NRW – Rasierschaum ist bekanntermaßen nicht nur für Nassrasur von Nutzen, sondern erweist sich auch als Putzmittel im Haushalt als eine echte Allzweckwaffe. Doch beim Wegspülen der Schaumreste können der Abfluss und die Rohre schnell verstopfen – vor allem in Kombination mit Barthaaren, Hautschuppen oder Haarstoppeln. Dank einfacher Tricks ist der Abfluss aber schnell wieder frei (mehr Lifehacks auf RUHR24).

Rasiercreme, auch schäumende Rasiercreme besteht meist aus reiner Kaliumseife oder einem Gemisch aus Kalium- und Triethanolaminseifen
FunktionBarthaare beim Rasieren befeuchten, um sie anschließend leichter zu schneiden
Erfunden im 19. Jahrhundert (1840 kommerziell in den USA hergestellt)

Rasierschaum kann sich im Haushalt als praktisches Putzmittel erweisen

Rasierschaum ist ein multifunktionales Putzmittel. Egal ob bei Flecken auf Textilien oder auf verdreckten Armaturen – der schäumende Alleskönner kann schnell ein behaglicheres Zuhause schaffen.

Der Schaum sorgt aber primär dafür, dass die Haut beim Rasiervorgang geschont wird und die Klinge effektiver eingesetzt werden kann. Wer die schäumende Rasiercreme seinem eigentlichen Zwecke zuführt und seinen Bart- oder Beinhaaren den Kampf ansagt, tut dies meist über dem Waschbecken oder unter der Dusche.

Schäumende Rasiercreme häufig für Verstopfungen von Abflüssen (mit-) ursächlich

Doch der schaumige Rasierspaß hat auch seine Schattenseite. Denn ehe man sich versieht, sind mit der Zeit die Rohre verstopft. In Kombination mit Haaren sowie Seifen- oder Shampoo-Resten setzt sich der Rasierschaum schnell fest.

Wer dies vermeiden möchte, kann seinen Abfluss und die Rohre dank einiger Ökotest-Tricks sauber halten – wenngleich sich kaum verhindern lässt, dass Abflüsse mit der Zeit dennoch verstopfen.

Von heißem Wasser über Spülmittel bis hin zur Saugglocke – Der Abfluss ist schnell wieder frei

Anders als bei Küchenabflüssen, in die viele Dinge nicht hinein gehören, können Dusch- und Waschbeckenabflüsse etwas bedenkenloser gereinigt werden. Ökotest empfiehlt dafür regelmäßig Spülmittel zu verwenden und dieses kurz einwirken zu lassen. Anschließend sollte heißes Wasser nach geschüttet werden.

Generell könne man die Rohre auch mit kochendem, beziehungsweise sehr heißem Wasser ausspülen. Ein absolutes Must-have sind natürlich Abflusssiebe, die verhindern, dass Haare und größere Schaumreste überhaupt in den Abfluss gelangen.

Rasierschaum kann mit der Zeit den Abfluss verstopfen. 

Rohr lässt sich unter anderem mit Spirale und Drahtbürste reinigen – Rasiergel als Alternative zum Schaum

Freunde der gröberen Vorgehensweise können ihren Abfluss auch mithilfe der Saugglocke, dem berühmt-berüchtigten „Pömpel“, freibekommen. Dazu muss die Glocke auf den Abfluss gesetzt und mehrmals gepumpt werden. So könne man laut Ökotest „den Abtransport der Seifen- und Haarreste‘ beschleunigen“

Sofern nur der Siphon – also das Rohr unter dem Waschbecken – verstopft ist, könne man auch zur Rohrspirale oder zu einer zylinderförmigen Drahtbürste greifen. Auch Natron oder Waschsoda sowie Backpulver in Kombination mit Essigessenzen sollen wahre Wunder bewirken.

Wenn der Rasierschaum und die Haare den Abfluss trotz der zahlreichen Maßnahmen verstopfen, kann man alternativ auch Rasiergel für die Rasur nutzen. Dies Gel sei laut Ökotest „weniger voluminös als Rasierschaum“.

Rubriklistenbild: © Michael Bihlmayer/Imago

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