Tipps für den Garten

Rasen durch Hitze verbrannt: Hausmittel kann jetzt noch helfen

Viele Gärten können den heißen und trockenen Sommertagen nicht standhalten und verbrennen. Um den Rasen jedoch zu retten, wird nicht nur Wasser benötigt.

Kassel – Die Hitze, Sonneneinstrahlung und Trockenheit macht vielen Gärten in Deutschland zu schaffen, weswegen der Rasen inzwischen nicht mehr saftig grün ist. Stattdessen ist er braun und kahl und sieht so aus, als sei er verbrannt (weitere News und Tipps zum Garten auf RUHR24).

Fehler bei Gartenpflege im Sommer: Rasen kann noch gerettet werden

Nicht nur das Wetter, sondern auch Fehler bei der Gartenpflege im Sommer tragen dazu bei. Doch trotzdem ist noch nicht alle Hoffnung verloren, das Gras vor und hinter dem Haus zu retten, wie hna.de berichtet:

  • Den Rasen zur richtigen Zeit bewässern.
  • Besser ein bis zweimal die Woche gießen, dafür aber ausreichend.
  • Braune Stellen mit einer speziellen Mischung ausbessern.
  • Ab frühstens September einen Herbstdünger zur Regeneration verwenden.

Wichtig ist in erster Linie, den Rasen richtig zu bewässern. Der Zeitpunkt ist genauso wichtig, wie die Menge und Häufigkeit des Gießens.

Rasen pflegen: Früh morgens und spät abends wässern – aber nicht täglich

Sinnvolle Zeitpunkte sind früh morgens und spät abends. Außerdem sollte der Rasen lediglich ein bis zweimal die Woche mit ausreichend Wasser versorgt werden.

Als Faustregel nennt der Norddeutsche Rundfunk (NDR) 10 bis 15 Liter pro Quadratmeter. Diese Methode ist für den Rasen besser, als ihn täglich mit wenig Wasser zu versorgen. Es sollte jedoch nicht zu viel Wasser verwendet werden, denn aufgrund der Hitzewelle in Deutschland sind die Wasservorräte knapp.

Ein verbrannter Rasen kann nach dem Sommer gerettet werden.

Verbrannten Rasen retten: Besonderes Pflaster hilft gegen die braunen Stellen

Befinden sich bereits braune Stellen auf dem Rasen, kann ein sogenanntes Rasenpflaster Abhilfe schaffen. „Das sind spezielle Mischungen aus Saatgut, Dünger und Erde, die unabhängig vom Boden gut anwachsen sollen“, schreibt der NDR.

Dieser sollte somit die braune Stelle ausbessern. Bevor er eingesetzt wird, den Rasen am besten etwas aufgelockert und mit Hummus verbessern. Der Rasen unter einem Planschbecken kann man ebenfalls schützen.

Sobald der Sommer sich dem Ende neigt, der September angebrochen ist und sich der Rasen von der Trockenheit erholt hat, kann Herbstdünger helfen, um das Gras zu stärken. Diese Düngermischungen enthält Kalium und geringe Mengen Stickstoff, wie das Onlinemagazin Mein schöner Garten schreibt.

Mithilfe von diesen gelingt es den gestressten Rasen vom Sommer zu regenerieren und im nächsten Frühjahr wieder einen schönen Garten zu haben.

Rubriklistenbild: © Ralph Peters/Imago

Mehr zum Thema