Ab 24. Mai

Postbank nimmt große Änderung vor: Kunden brauchen künftig unbedingt die App

Bei einer Bank sind Kunden ohne die App des Kreditinstituts aufgeschmissen. Verbraucher sollten sich auf Änderungen einstellen.

Dortmund – Am 24. Mai 2022 stellt die Postbank das chipTAN-Verfahren ein. Dann können Kunden nur noch per App auf ihr Konto zugreifen.

BankinstitutPostbank
SitzBonn
Gründung1989

Bank-App wird Pflicht: Millionen deutsche Kunden betroffen

Nach Angaben von Chip wurden Kunden der Postbank bereits über die Neuerungen informiert. Nun ist der Zeitpunkt tatsächlich gekommen: „Wir schalten das Sicherheitsverfahren Postbank chipTAN am 24.05.2022 endgültig ab“, teilt das Unternehmen mit. Dann können Millionen Kunden der Bank nur noch mit der App „Postbank BestSign“ online auf ihr Konto zugreifen.

Auch das Freigeben von Aufträgen, Kontoumsätze einsehen und Kontoauszüge herunterladen wird ohne diese App schwierig. Damit Kunden weiterhin handlungsfähig bleiben, sollte das Postbank BestSign-Verfahren schnellstmöglich eingerichtet werden. Dazu wird die App der Bank benötigt, welche sowohl für Android als auch für iOS erhältlich ist (mehr Digital-News bei RUHR24).

Bank-App wird Pflicht: Das ändert sich für Millionen Kunden

Der Zugriff und die Transaktionen müssen beim Online-Banking bestätigt werden. Bis jetzt haben Kunden der Postbank dies mithilfe des sogenannten chipTAN-Verfahrens gemacht, doch diese Methode ist ab dem 24. Mai nicht mehr möglich.

Stattdessen müssen Kunden zum BestSign-Verfahren übergehen, denn etwas anderes bleibt ihnen schlichtweg nicht übrig. Auch Sparkassen- und Volksbank-Kunden geht es so: Die beiden Banken stellen noch 2022 das Tan-Verfahren ein.

Kunden der Postbank sollten sich für das Online-Banking die App herunterladen.

Allerdings können Verbraucher bei der Postbank zwischen zwei Varianten wählen: Zum einen gibt es die App, welche mit dem Konto verknüpft werden muss. Sobald eine Bestätigung notwendig ist, zeigt die Software eine Benachrichtigung an. Diese kann dann angetippt und die Transaktion freigegeben werden. Diese Variante ist für alle Verbraucher kostenlos.

Postbank stellt ein Tan-Verfahren ein: So geht es für Millionen Bank-Kunden weiter

BestSign kann jedoch auch über ein Zusatzgerät genutzt werden. Dadurch kann die Transaktion per Knopfdruck freigegeben werden. Vom Sicherheitsaspekt soll diese Variante vorteilhaft sein, jedoch kostet das dafür notwendige Seal-One-Gerät um die 30 Euro. Doch nicht nur Postbank, sondern auch Targobank-Kunden müssen sich auf Neuerungen einstellen. Die Digitalisierung greift somit auch in der Bank-Branche immer weiter um sich.

Rubriklistenbild: © Giorgio Fochesato/Imago

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