Rezept und Tipps

Rezept: Pizza selber backen – hilfreiche Tipps für Teig und Belag

Pizza gehört zu den Klassikern der italienischen Küche. Für die perfekte Variante gibt es allerdings einiges zu beachten.

NRW - Am 9. Februar (Dienstag) ist Welt-Pizza-Tag, das bedeutet: Frische Pizza, die den italienischen Flair nach Hause bringt! Aber nicht jeder traut sich an einen eigenen, frischen Hefe-Teig für die Pizza. Dabei ist es gar nicht so schwer wie gedacht. Solange die Tipps und Tricks rund um Hefe, Mehl und den richtigen Käse befolgt werden.

GerichtPizza
HerkünfteItalien, USA
VariantenCalzone, Panzerotti, Stromboli
FaktenSeit 2017 auf der Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit der UNESCO

Rezept für Pizza: Diese Zutaten werden für den Hefe-Teig gebraucht

Für einen Pizza-Teig mit Hefe braucht ihr gar nicht viel und es muss keine fertige Tiefkühlpizza, die erst kürzlich von Öko-Test geprüft wurden, herhalten. Das sind die Zutaten für zwei Pizzen, die man immer zu Hause haben kann:

  • 250 Milliliter lauwarmes Wasser
  • Etwa 10 Gramm frische Hefe
  • Einen Teelöffel Salz
  • Eine Prise Zucker
  • Zwei Esslöffel Öl
  • 500 Gramm Mehl und etwas zur Teigverarbeitung

Zuerst die Hefe in das Wasser bröseln und mit dem Salz und Zucker verrühren. Das Ganze nun 10 bis 20 Minuten bei Zimmertemperatur gehen lassen. Anschließend das Mehl, das Öl und die Hefe-Wasser-Mischung zusammen in einer Schüssel mindestens fünf Minuten verkneten. Je länger der Teig geknetet wird, desto geschmeidiger wird er.

Zudem sollte er zumindest einen Teil der Zeit mit der Hand verarbeitet werden. Durch die Körperwärme geht die Hefe nochmal extra auf und verbindet die Zutaten miteinander. Nun sollte der Teig gehen. Bestenfalls acht Stunden. Danach den Teig teilen und ausrollen, belegen und bei 240 bis 260 Grad für circa 15 bis 20 Minuten Umluft in den Backofen.

Italienischer Klassiker: Das richtige Mehl für die perfekte Pizza

Doch auch, wenn man diese Schritte genau befolgt, kann der Teig mal nicht optimal gelingen. Denn bei einem Pizza-Teig spielen viele Faktoren eine Rolle. Zum Beispiel, wie viel Hefe genommen wird, da sie einen sehr starken Eigengeschmack haben kann. Das kann dazu führen, dass der Hefe-Geschmack den Rest der Pizza überdeckt. Wer keine frische Hefe zur Hand hat, kann auch Trockenhefe nehmen. Außerdem sollte die Prise Zucker auf keinen Fall vergessen werden, da sie die Hefe zum Gären anregt.

Auch die Auswahl des Mehls ist wichtig für den perfekten Pizza-Teig. Spezielles Pizza-Mehl eignet sich daher logischerweise am besten. Es enthält mehr Gluten als andere Mehle. Dadurch wird der Teig klebriger. Jedoch eignet sich auch das „Type 405“-Mehl aus dem Supermarkt.

Pizza-Teig vorbereiten: Hefe-Teig muss lange genug ziehen können

Die Gehzeit kann ebenfalls Einfluss auf den Hefe-Teig haben. All-in.de empfiehlt diesen Prozess in zwei Phasen aufzuteilen: Zuerst zwei Stunden gehen lassen und anschließend in kleinere Kugeln formen. Diese dann weiterhin in einem trockenen Gefäß gehen lassen.

Dabei ist es wichtig, dass sich der Teig in einem warmen Raum befindet. Jedoch sollte der Teig nie über Raumtemperatur, also beispielsweise in einem warmen Ofen, gelagert werden.

Pizza selber machen: Rezept mit passender Tomatensauce

Für die perfekte Tomatensauce auf der Pizza ist wichtig, dass kein Tomatenmark verwendet wird. Bestenfalls wird die Sauce aus frischen, passierten Tomaten und italienischen Kräuter, wie zum Beispiel Basilikum, hergestellt.

Belag auf der Pizza: Gorgonzola und Ananas – ja oder nein?

Es wird darüber gestritten, ob Ananas auf eine Pizza darf oder nicht. Grundsätzlich ist jedoch erstmal alles auf einer Pizza erlaubt, was einem schmeckt. Dabei können auch ganz neue Kombinationen entdeckt werden. Doch nicht alle Zutaten sollten sofort auf eine Pizza und mitgebacken werden.

Zum Beispiel roher Schinken und Rucola sollten in keinem Fall mitgebacken werden. Sie gehören hinterher frisch und knackig auf den geschmolzenen Käse auf der Pizza (alle Lifehacks auf RUHR24.de).

Aber auch beim Käse kann man neue Variationen ausprobieren. Wie wäre es mal statt mit den Klassikern Emmentaler, Edamer und Gouda, mit Mozzarella, Gorgonzola oder Pecorino. Und Parmigiano Reggiano aka Parmesankäse kann genauso gut auf Pizza, wie auch in Spaghetti Carbonara verwendet werden. Für die vegane Variante der Pizza gibt es inzwischen auch veganen Streukäse, der sich auf jeder Pizza gut macht.

Rubriklistenbild: © Arno Burgi/dpa

Mehr zum Thema