Ristorante bekommt Zuwachs

Pizza von Dr. Oetker: Neue Sorte ab März – Produkt wird Kunden überraschen

Tiefkühlpizza von Dr. Oetker
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Im März kommt eine Tiefkühlpizza von Dr. Oetker Ristorante auf den Markt.

Die Tiefkühl-Pizzen der Ristorante-Reihe von Dr. Oetker gehören zu den bekanntesten Produkten im Supermarkt. Ab März kommt eine neue überraschende Sorte hinzu.

Bielefeld - Als Dr. Oetker im Frühjahr 2017 die erste Pizza mit Schokoladenbelag in die Supermärkte brachte, sorgte das neue Produkt deutschlandweit für Furore. Die „Dolce al Cioccolato“ - so der Titel der süßen Tiefkühlpizza - war bereits nach wenigen Tagen ausverkauft. Doch der Hype ebbte ab - im Herbst 2019 nahm Dr. Oetker die Schoko-Pizza wieder aus seinem Sortiment. Und machte damit Platz für neue Sorten.

UnternehmenDr. Oetker
Gründung1891
HauptsitzBielefeld (NRW, Deutschland)

Dr. Oetker: Ristorante Tiefkühlpizza bekommt ab März eine neue Sorte

Eine dieser neuen Sorten soll bereits im März dieses Jahres in die Tiefkühltruhen der Supermärkte wandern: die vegane Pizza Margherita Pomodori. Sie ist die erste tierfreie Tiefkühlpizza im Ristorante-Sortiment und sieht genauso aus wie ihr nicht-veganes Vorbild!

Statt Käse aus Kuhmilch befindet sich auf der Pizza eine würzige Käsealternative auf Basis von Kokosöl, die an zerlaufenen Mozzarella erinnert. Cocktailtomaten, marinierte Tomatenstückchen sowie grünes Kräuter-Pesto sollen dafür sorgen, dass es der Pizza Margherita Pomodori von Dr.Oetker, von der auch owl24.de berichtet*, trotz fehlender tierischer Inhaltsstoffe an nichts mangelt. Ob das Produkt auch in der Küche überzeugen an, wird der Geschmackstest zeigen.

Dr. Oetker: Vegane Ristorante Tiefkühlpizza ist ein kleiner Spätzünder

Kunden können die vegane Tiefkühlpizza an dem großen grünen V-Logo auf der Vorderseite der Verpackung finden. Ob die Pizza auch einen gesonderten Platz in den Tiefkühltruhen der Supermärkte bekommen wird, bleibt abzuwarten. Immerhin ist die Pizza Margherita Pomodori von Dr. Oetker nicht die erste vegane Tiefkühlpizza, die auf den Markt kommt.

Andere Varianten von Garden Gourmet oder Veganz gibt es schon wesentlich länger. Dass ein bekannter Hersteller wie Dr. Oetker in einer Zeit, in der immer häufiger vegane Lebensmittel produziert werden, nachzieht, ist nur logisch.

Dr. Oetker: Vegane Tiefkühlpizza ist teurer als andere Sorten der Ristorante-Reihe

Etwas kürzer als bei anderen Tiefkühlpizzen üblich, soll die vegane Pizza Margherita Pomodori schon nach zehn bis zwölf Minuten bei 220 Grad Ober-/Unterhitze (Heißluft 200 Grad) fertig gebacken sein. Aber Achtung: Nicht von dem veganen Käse täuschen lassen!

Oft werden Käsealternativen nämlich nicht so braun wie ihren tierischen Vorbildern und zerlaufen auch nicht ganz so stark. Sobald die Ränder der Pizza eine satte Bräune haben, der vegane Käse aber noch nicht komplett zerlaufen ist, kann die Pizza aus dem Ofen genommen werden.

Mit einem Stückpreis von 3,29 Euro kostet die vegane Pizza Margherita Pomodori etwas mehr als die anderen Ristorante-Sorten von Dr. Oetker, die man im Supermarkt für rund 2,69 Euro kaufen kann. Grund für den höheren Preis könnte die Käsealternative auf Kokosöl-Basis sein. Veganer Käse kostet meist wesentlich mehr als Käse aus Kuhmilch. Und dabei ist es nicht immer leicht, die passende Alternative zu finden.

Im Frühjahr bringen gleich zwei Hersteller vegane Tiefkühlpizzen auf den Markt.

Vegane Tiefkühlpizza von Dr. Oetker: Suche nach Käsealternative war „Herausforderung“

„Da auf unseren Tiefkühlpizzen bisher ausschließlich echter Käse wie Mozzarella, Edamer oder Gouda zum Einsatz kam, war die Suche nach einer Alternative, die geschmacklich gleichwertig ist, die größte Herausforderung“, sagt Insa Parkan, Pizza-Produktentwicklerin bei Dr. Oetker.

„Da auf unseren Tiefkühlpizzen bisher ausschließlich echter Käse wie Mozzarella, Edamer oder Gouda zum Einsatz kam, war die Suche nach einer Alternative, die geschmacklich gleichwertig ist, die größte Herausforderung.“ Ob sich die vegane Pizza Margherita Pomodori am Markt halten kann oder wie die Schoko-Pizza bereits nach zwei Jahren wieder aus dem Sortiment verschwindet, wird sich zeigen.

Fakt ist aber: Die Nachfrage nach veganen Produkten wird in Deutschland immer größer. Laut einer Allensbacher Markt- und Werbeträger-Analyse aus dem Jahr 2020, ernähren sich aktuell 1,13 Millionen Deutsche komplett pflanzlich. Im Vorjahr (2019) waren es noch 0,95 Millionen Menschen. Und es ist davon auszugehen, dass es in den kommenden Jahren immer mehr werden.

Video: Tiefkühl-Perlen - was taugt die Pizza aus dem Supermarkt?

Nicht nur Tiefkühlpizza: Nachfrage nach veganen Lebensmittel steigt

Ein Trend, auf den auch andere große Unternehmen zunehmend reagieren. So hat beispielsweise der Fast-Food-Riese McDonald’s 2019 seinen vegetarischen Burger durch einen rein pflanzlichen Burger ersetzt. Auch Burger King hat kurze Zeit später nachgezogen und den „Plant-based Whopper“ auf den Markt gebracht. Neben der veganen Pizza von Dr. Oetker bringt auch Tiefkühlpizza-Hersteller Wagner in den kommenden Monaten pflanzliche Piccolinis auf den Markt.

Der schwedische Möbelriese Ikea hatte Anfang 2021 sogar bekannt gegeben, sich am sogenannten Veganuary zu beteiligen und im ersten Monat des neuen Jahres viele neue vegane Produkte anbieten zu wollen. Aufgrund des anhaltenden Corona-Lockdowns ist dieses Vorhaben allerdings (vorerst) gescheitert. *owl24.de ist wie RUHR24.de Teil des Ippen-Digital-Netzwerks