Aufgepasst beim Surfen im Internet

Amazon, Netflix und PayPal: Betrüger nutzen Fake-Websites zum Datendiebstahl

Kunden von Netflix müssen sich aktuell vor Betrügern schützen.
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Kunden von Netflix müssen sich aktuell vor Betrügern schützen.

Wer häufig Amazon, Netflix und Paypal nutzt, sollte jetzt genauer hinsehen. Denn Kriminelle wollen mit Fake-Websites private Daten stehlen.

Nordrhein-Westfalen – Insbesondere in Zeiten des Coronavirus kaufen viele Personen lieber online statt im Geschäft. Auch Netflix ist wegen der Ausbreitung von Covid-19 vermutlich beliebter, als der Gang ins Kino. Doch das könnte nun gefährlich werden.

Streaming-Dienst

Netflix

Gründung

29. August 1997, Scotts Valley, Kalifornien, Vereinigte Staaten

Umsatz

20,16 Milliarden USD (2019)

TV-Sendungen

Stranger Things, Dark, The Umbrella Academy

Gründer

Reed Hastings, Marc Randolph

CEO

Ted Sarandos (16. Juli 2020–), Reed Hastings (Sept. 1998–)

Netflix, Amazon und PayPal: Daten von Kreditkarten und Nutzern wegen gefälschter Websites in Gefahr

Denn aktuell versuchen Betrüger, über bekannte Internet-Seiten an die Daten der Nutzer zu gelangen. Dabei verwenden sie recht simple Tricks, wie Techbook berichtet.

Mit den bekannten Namen der Unternehmen wie Netflix, Amazon und PayPal lassen sich die Kriminellen eine eigene Internet-Adresse (Domain) erstellen. Dadurch sollen die Nutzer der Portale glauben, sie seien auf der offiziellen Seite gelandet.

Vorsicht beim Einloggen: Kriminelle nutzen Phishing, um an Daten zu gelangen

Sobald sich die Benutzer einloggen oder registrieren, schlägt die gerissene Masche zu. Dann greifen die Kriminellen die Zugangsdaten ihrer Opfer ab. Mit dem gefährlichen Trick wollen sie ihnen finanziell schaden.

Doch das ist nicht der einzige perfide Trick der Ganoven. Auch Tippfehler sollen die Betrüger gnadenlos ausnutzen, um an private Informationen wie die Daten von Kreditkarten zu gelangen. 

Um dies zu schaffen, sollen die Ganoven laut dem Bericht häufig entweder Schadprogramme verwenden, die auf den Computer der Kunden gelangen oder ihr Ziel durch sogenannte Phishing-Angriffe erreichen.

Angriffe auf Nutzer von PayPal, Netflix und Amazon längst Alltag

Diese Angriffe sind längst keine Seltenheit mehr. Laut Techbook habe es allein im Dezember 2019 etwa 14.000 sogenannter Squatting-Domains gegeben. Das seien durchschnittlich 450 illegale Internetseiten pro Tag

Im Video: Verbraucherzentrale warnt vor PayPal und Co.

Immer wieder versuchen Kriminelle, Personen digital auszurauben, die beispielsweise online bezahlen wollen. Deshalb spricht auch die Verbraucherzentrale eine Warnung aus.

Erst kürzlich gab es bei PayPal einen erschreckenden Fall. Denn Kunden, die für ihre Einkäufe Sammelpunkte erhalten sollten, wurden diese Punkte geklaut.

Neben Amazon und Netflix: Auch Apple und Dropbox von Betrug betroffen

Neben den großen Unternehmen Amazon, PayPal und Netflix werden auch andere bekannte Namen oft für den Betrug verwendet. Dazu sollen Apple, Dropbox, LinkedIn, TripAdvisor, Royalbank und die Bank of America gehören.

Wer auf den Plattformen registriert ist, sollte daher vor dem Anmelden auf der Seite die Adresse (URL) genau überprüfen und sich vergewissern, dass es sich wirklich um die offizielle Homepage handelt.

Wer dies beachtet, kann beim Streaming-Dienst Netflix aktuell sogar einiges sparen, denn im Moment soll es viele Serien und Filme kostenlos geben. Darunter sind auch einige beliebte Angebote für die Zuschauer, die normalerweise nicht gratis verfügbar sind.